Kölner Zoo

Foto: Simon Pannock

Foto: Simon Pannock

Der Kölner Zoo gehört zu den größeren Zoos in Deutschland. Als man 1860 in Köln den Zoo gründete, hatte man für ihn gerade mal eine Fläche von etwa 5 Hektar vorgesehen. Im Jahre 1863 begann man dann mit dem Bau des Elefantenhauses im maurischen Stil, das noch heute eines der Wahrzeichen des Kölner Zoos darstellt. Ab 1914 änderte die Zooleitung, ihre Leitlinie und begann mit dem Pavianfelsen den Stil der von Carl Hagenbeck eingeführten Panorama- und Freisichtanlagen um zusetzen. Der Zweite Weltkrieg hätte dann beinahe das Ende des Zoos in der Domstadt bedeutet, denn das Bombardement kurz vor Kriegsende hatte die Einrichtung schwer in Mitleidenschaft gezogen. Doch die Sadt Köln über dem Zoo, der bis dahin von der Aktiengesellschaft Zoologischen Garten Köln geführt wurde und baute den Zoo nicht nur wieder auf, sondern vergrößerte ihn um fast das vierfache.
Ziel des Kölner Zoos ist heute neben Natur- und Artenschutz das Erlebnisangebot für große und kleine Zoogäste, wobei auch Wissen über die Natur und deren Zusammenhänge vermittelt werden sollen.
Heute ist der Kölner Zoo das Zuhause von mehr als 10.000 Tieren aus über 750 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Foto: Archiv Kölner Zoo

Foto: Kölner Zoo

Regelmäßig finden kommentierte Schaufütterungen, u.a. bei den Seelöwen, Flusspferden und Pavianen, aber auch im Regenwaldhaus bei den Krallenottern und im Aquarium bei den Roten Piranhas vermitteln den Besuchern einen guten Einblick in das Fressverhalten und den Speiseplan der Zoobewohner. In Führungen, teils gegen Gebühr, die themenbezogen veranstaltet, aber auch ganz individuell vereinbart werden können erhalten die Zoogäste Einsicht hinter die Kulissen des Zoos und in das Leben der Tiere. Regelmäßige Veranstaltungen, Vorträge, eine Flugschau und ein Ferienprogramm runden das Angebot ab.

 Tierische Stars

Frisch geschlüpftes Philippinenkrodil im Kölner Zoo - Foto: T.Ziegler / Kölner Zoo

Foto: Kölner Zoo

Mit über 750 Arten  bietet der Kölner Zoo den Zoogästen ein breites Spektrum aus der Tierwelt, hält zudem aber auch einige Raritäten. Etwa der Aru-Palmkakadu, der madagassische Blau-Seidenkuckuck, den zentralasiatischen Buchara-Hirsch, den Dreifarbenwaran oder den Roten Brüllaffen. Erwähnt werden sollten aber auch der Bonobo, der Helmhornvogel, der Malaienbär oder der Kongopfau. Den possierlichen Bambuslemur, das Philippinen-Krokodil, den afrikanischen Honigdachs, den südasiatischen Rotschenkel-Kleideraffen oder das Rote Baumkänguru hält man in Deutschland exklusiv.

Foto: Kölner Zoo

Foto: Kölner Zoo

Tierisch nah dran

Im Insektarium können sich die Zoogäste von frei fliegenden Schmetterlingen umschwirren lassen und im Regenwald kann man neben den Tieren in ihren Gehegen auch exotische, innerhalb des Hauses frei lebende Vögel beobachten. Das Hippodrom bietet zudem die Möglichkeit durch eine riesige Panoramascheibe den Flusspferden beim Baden und Tauchen zu zusehen.

 

Artikel aus dem Kölner Zoo gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen