Luchs entwischt aus ZOOM Erlebniswelt

Am Sonntag gegen 9:45 Uhr konnte der zweijährige Luchs Findus aus seinem Gehege in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen entweichen. Trotz Unterstützung von der Feuerwehr und der Polizei Gelsenkirchen konnte die Katze bis jetzt nicht gefunden werden.

Die sofort eingeleitete Suche mit rund ein Dutzend Zoomitarbeitern -darunter auch die Zootierärztin mit einem Narkosegewehr – blieb leider erfolglos. Luchse können in kurzen Sprints bis zu 70 Stundenkilometer schnell werden.

Zusätzlich wurden der Zoo und seine Umgebung mit einer Drohne der örtlichen Feuerwehr abgesucht. Tierpfleger durchforstet das gesamte Gelände, schauten auf jeden Baum und unter jede Brücke. Findus bleibt aber bis jetzt weiterhin nicht auffindbar.
„Wir gehen zur Zeit davon aus, dass Findus sich außerhalb des Zoo aufhält“, so Diplom-Biologe Frank Ahrens, der als zoologischer Leiter die Suche koordinierte. Die genaue Analyse des Ausbruchs steht noch aus.

Luchse sind Raubtiere, sind aber auch sehr scheue Katzen. Sie meiden den Menschen und verstecken sich tagsüber im Dickicht des Waldes. In der Dämmerung gehen sie auf die Jagd. „Wir gehen davon aus, dass keine Gefahr für die Gelsenkirchener Bürger besteht“, beruhigt Ahrens.

Luchskater Findus lebt seit August letzten Jahres im Gelsenkirchener Zoo. Nach der Quarantäne des schwedischen Tieres und der Eingewöhnung lernte er im November die fünfjährige Clara im Luchsgehege kennen. Clara befindet sich jetzt erst einmal bis auf weiteres im Stall.

Quelle: PM ZOOM Erlebniswelt