Mara Nachwuchs erobert Känguru-Anlage im Vogelpark Irgenöd

Mara mit Nachwuchs im Vogelpark Irgenöd – Foto:M.Schmid

Im Vogelpark Irgenöd erobert eine Gruppe kleiner Maras die begehbare Känguru-Anlage. Etwas zerzaust wirken die Kleinen noch, aber sie sind putzmunter. Fröhlich spielen sie miteinander im Gras oder strecken sich gemütlich in der Sonne. Offensichtlich verstehen sie sich gut mit den Bennettkängurus, die ebenfalls Jungtiere führen. Nur der kleine Emil, der als Handaufzucht hinter den Kulissen gepflegt wird, weil er im Frühjahr aus dem Beutel der Mutter gefallen ist, ist noch nicht auf dem Terrain zu sehen.

Ganz in der Nähe hat ein anders Pärchen einen kleinen Sonnenschein. Bei den Weißhandgibbons trägt die Mama ein kleines Bündel am Körper und wird vom stolzen Papa sehr aufmerksam bewacht. Der kleine Gibbon hält sich immer noch im Fell der Mutter fest und schläft meistens. Weißhandgibbons sind vom Aussterben bedroht und deshalb ist jedes Junge ein doppelter Grund zur Freude.

Auch die Muntjaks haben sich vermehrt und so läuft eine Miniaturausgabe der kleinen, asiatischen Hirschart auf der Anlage herum und erkundet neugierig sein zu Hause.

Eine Rarität ist die erfolgreiche Brut der Falkland-Karakaras, die nur in wenigen deutschen Zoos gezeigt werden. Dieser seltene Greifvogel gehört zu den Geierfalken und lebt ursprünglich nur im äußersten Süden Südamerikas.

Außerdem haben die Perlhühner viel Nachwuchs. Nachdem sich die afrikanischen Vögel frei im ganzen Park bewegen können, verteilen sie ihr Gelege über das ganze Areal und die Tierpfleger müssen die Eier einsammeln. Die Küken werden im Moment in einem Gehege mit einer Rotlichtlampe groß gezogen.

Zuletzt seinen noch die südamerikanischen Nandus erwähnt, bei denen sich der Hahn um ein Gelege kümmert, das er direkt neben dem Zaun am Besucherweg angelegt hat. Um einen Bruterfolg zu garantieren, haben die Zoomitarbeiter ein Paar Eier herausgenommen und in einen Brutapparat gelegt.

Quelle: Vogelpark Irgenöd – Schmid/zoogast.de