Nachwuchs bei den Bolivianischen Totenkopfaffen im Zoo Salzburg

Foto: Zoo Salzburg

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Nach etwa 5 Monaten Tragzeit brachte das neun Jahre alte Totenkopfweibchen Prinzessin Anfang Mai diesen Jahres ein gesundes Jungtier zur Welt. Rund 100 Gramm wog das Totenkopfaffen-Baby bei der Geburt.

Huckepack
Die ersten Lebenswochen „klammert“ sich der Totenkopfaffen-Nachwuchs fest auf dem Rücken der Mutter, und erkundet mit seinen großen, dunkeln Augen neugierig die Welt. Im Alter von nun einem Monat klettert das Jungtier auch auf den Rücken seiner „Tanten“, und lässt sich umher tragen. So lernt das Baby nicht nur die anderen weiblichen Gruppenmitglieder kennen, sondern „entlastet“ auch die Mutter. Männliche Totenkopfaffen beteiligen sich übrigens nicht bei der Jungenaufzucht.

Flinke Baumbewohner
Die tagaktiven Bewohner südamerikanischer Regenwälder ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten. Sie fressen aber auch andere Pflanzenteile wie Nektar, Blüten, Knospen und Blätter sowie Vogel-Eier und kleine Wirbeltiere.

Totenkopfaffen sind von Natur aus weitsichtig. Sie begutachten ihre Nahrung immer erst mit ausgestreckten Armen, bevor sie sie verzehren.

„Herr Nilsson“
Ihrer markanten Gesichtsfärbung, ähnlich einer Maske, verdanken die Totenkopfaffen ihren Namen. Beliebt und bekannt sind diese quirligen Primaten vor allem wegen Herrn Nilsson, dem Begleiter von Pippi Langstrumpf.

Quelle: PM Zoo Salzburg