Nachwuchs bei den Gorillas im Zoo Hannover

Melima mit ihrem Sonntagskind. Foto: Zoo Hannover

Ein Sonntagskind! Am 11. März brachte Gorilladame Melima im Erlebnis-Zoo Hannover ihr zweites Baby zur Welt. Eigentlich wollten Melima und Buzandi ihre Affäre geheim halten. Unbeobachtet von den Tierpflegern hatten sich die beiden zu einem Rendezvous getroffen. Die Folgen blieben jedoch nicht unbemerkt: Melimas Bauchumfang nahm zu sehr zu, selbst für jemanden, der sehr gerne futtert. Aber da das heimliche Treffen nun mal nicht beobachtet wurde, ließ sich auch ein genauer Geburtstermin nicht errechnen. Es blieb spannend im Urwaldhaus des Erlebnis-Zoo Hannover.
Jetzt ist es der Nachwuchs da! Das Baby kam im Kreise der Gorillafamilie zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und nur ein wenig müde. Das Gorillakind ist kräftig, munter und etwa 2.000 Gramm schwer. Seit der Geburt am frühen Sonntagmorgen hält Melima ihr Baby eng an ihren Körper gedrückt, der Blick auf das unterscheidende Körpermerkmal blieb den Tierpflegern bis jetzt verwehrt. Ob Mädchen oder Junge, steht daher noch nicht fest. Melima und der gesamten Gorillafamilie scheint das sowieso egal zu sein: Das Baby, gleich welchen Geschlechts, ist die Hauptattraktion bei den zehn Flachlandgorillas – jeder möchte gucken und das Baby möglichst auch mal halten. Aber da ist Melima strikt: Ansehen ja, anfassen nein. Selbst Vater Buzandi hat sich daran gehalten und sein Baby nur angesehen. Seitdem grunzt er zufrieden. Übersetzung: Grunzen bedeutet bei Gorillas Freude. Ein passender Name für das Baby wird während der Osterfeiertage bei einer besonderen Oster-Aktion im Zoo gesucht. Schön wäre ein afrikanischer Name mit mindestens zwei Silben, so die Tierpfleger. Bis Ostern ist das Geheimnis um das Geschlecht des Babys bestimmt gelöst.

Quelle: PM Zoo Hannover