Nachwuchs bei den Hirschziegenantilopen im Neunkircher Zoo

Foto: Neunkircher Zoo / Wolfgang Krajewski

Foto: Neunkircher Zoo / Wolfgang Krajewski

Im Neunkircher Zoo entstand bereits im letzten Jahr in kompletter Eigenleistung im unteren Zooteil eine über 5000 Quadratmeter große und sehr naturnahe Anlage für verschiedene Huftierarten aus Asien, das so genannte „Asiatische Tal“.

Tierische Bewohner des kleinen Stück Asiens mitten in Neunkirchen sind in einer Gemeinschaftsanlage je eine kleine Herde der gering gefährdeten Hirschziegenantilopen und der in der Natur ausgestorbenen Vietnam-Sikahirsche. In einer Nebenanlage lebt aber auch ein Paar der kleinen Chinesischen Muntjakhirsche.

Während bei beiden Hirscharten im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen noch auf Nachwuchs gewartet wird, gab es bereits im letzten Jahr ein männliches Jungtier bei den Hirschziegenantilopen, das erfolgreich von der Mutter großgezogen wurde. Bei dem jungen Antilopenbock handelte es sich aber um „Schmuggelware“. Der Nachwuchs wurde nämlich im Zoo Dortmund als Geburtszoo der Mutter gezeugt. Aber am 21. April 2016 wurde von Antilopendame „SAMYA“ der erste Hirschziegenantilopennachwuchs „Made in Neunkirchen“ auf die Welt gebracht. Vater ist der im „Asiatischen Tal“ lebende fünfjährige Bock SANTOSH.

Das Geschlecht des erst wenige Kilogramm schweren Jungtiers ist noch unbekannt, es entwickelt sich aber bisher nach kleinen Startschwierigkeiten sehr zufrieden stellend. Diese Woche nahmen die Vietnam-Sikahirsche und die scheueren Hirschziegenantilopen samt Nachwuchs den bisher noch nicht zugänglichen und mittlerweile stark bewachsenen Teil des „Asiatischen Tals“ direkt an der Asienhütte in Besitz. In dieser Beobachtungshütte ist fast hautnahes Beobachten der Huftiere möglich, ergänzt durch eine Großbeschilderung und eine interaktive zoopädagogische Station mit einem Fühlkasten zum Thema „Gehörn und Geweih“. Einige der tierischen Bewohner des „Asiatischen Tals“ suchen auch noch einen Tierpaten.

Quelle: PM Neunkircher Zoo