Nachwuchs bei den Ringelschwanz-Felsenkängurus im Zoo Dortmund

Foto: Stadt Dortmund / Nicole Katthöfer

Grund zur Freude im Zoo Dortmund: Bei den ausgesprochen hübschen Springbeutlern, den Ringelschwanz-Felsenkängurus, gibt es Nachwuchs. Ein Jungtier schaut jetzt erstmals neugierig aus dem Beutel seiner Mutter, geboren wurde es aber wohl schon im September!

Das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, bleibt während der Beuteltragezeit zwischen 190 und 230 Tagen im mütterlichen Beutel und wird hier gesäugt. Die vorherige reine Tragezeit erstreckt sich lediglich über 32 Tage. Kurz vor der Geburt setzt sich das Muttertier hin und leckt sich das Fell zwischen Geburtsöffnung und Beutel. Das Junge kann dieser feuchten Spur folgen und sich dort an einer der vier Zitzen im Beutel festsaugen.
Neben dem „gebeutelten jungen Hüpfer“, der Nachzucht Nummer zwei in Dortmund, befinden sich drei Alttiere sowie das ältere Jungtier „Bonny“, das erste im Zoo Dortmund geborene Känguru dieser Art, im Gehege.

Sie gehören zu den buntesten Säugetieren überhaupt, die Ringelschwanz-Felsenkängurus (Petrogale xanthopus). Ihre Gliedmaßen, Ohren und Schwanz von sind von gelblichbrauner Grundfarbe; der Schwanz hat zusätzlich dunkle, schmale Ringe; die Spitze des Schwanzes ist dunkelbraun. Seitlich am Kopf liegt auf jeder Seite ein weißlicher Längsstreifen bis zu den Ohren. Auch Flanken und Oberschenkel zeigen einen deutlichen weißen Streifen. Auf dem Rücken befindet sich ein schmaler dunkelbrauner Fellstreifen – vom Nacken bis zum Schwanzansatz.

Die Felsenkängurus sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von saftigen Gräsern – während der Trockenzeit zusätzlich von Blättern von Sträuchern und niedrigen Bäumen.

Sie gehören mittlerweile zu den bedrohten Beuteltieren Australiens. Die Bestände sind in den letzten Jahren kontinuierlich geschwunden. Die Tiere finden in Nahrungskonkurrenz zu Ziegen und Schafen oft nicht mehr genügend zu fressen.

Die begehbare Anlage der Ringelschwanz-Felsenkängurus im Australienteil des Zoos bekam der Zoo im letzten Jahr vom Verein „Kinder und Zoo Dortmund, geschenkt. Sollte das Wetter nicht so gut sein, können die bunten Kängurus nach Belieben den Innenraum aufsuchen. Sie können hier durch große Sichtscheiben beobachtet werden.

Quelle: PM Stadt Dortmund

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