Nachwuchs bei Eisfüchsen und Salzkatzen im Opel-Zoo

Nach elf Jungtieren in 2016 sind bei den Eisfüchsen im Opel-Zoo in diesem Jahr acht zur Welt gekommen: zumindest eine kleine Erleichterung für unsere Füchsin, die in den ersten vier Wochen ihre Welpen in einer Wurfhöhle versorgte. Die im Mai geborenen Jungfüchse trauen sich nun immer öfter ins Außengehege und sind damit für die Besucher zu sehen. Sie werden immer quirliger: Haben sie bisher hauptsächlich geschlafen oder getrunken, raufen sie jetzt ausdauernd miteinander, haben offensichtlich große Freude daran, sich durch das Gehege zu jagen, und nehmen zunehmend auch feste Nahrung zu sich.

Ebenfalls immer öfter zu sehen ist der Salzkatzenwelpe, der nach nunmehr 7 Wochen seine Wurfhöhle zu verlassen beginnt. Von den 1960er bis in die späten 1980er Jahre fand ein sehr intensiver Handel mit den Pelzen dieser auch Kleinfleckkatze genannten Tiere statt. Wenn man bedenkt, dass man für einen einzigen Mantel rund 25 Felle benötigt, kann man sich vorstellen, wie intensiv ihr nachgestellt wurde. Seit 1992 wird die Salzkatze vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt, wodurch jeglicher kommerzielle Handel von aus der Natur stammenden Tieren untersagt ist. Durch diese Schutzmaßnahme haben sich die Bestände in Südamerika deutlich erholen können, trotzdem ist sie regional noch selten. Für Salzkatzen existiert im Rahmen des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA) ein Erhaltungszuchtprogramm, welches vom Zoo Jihlava (Tschechische Republik) koordiniert wird. Auch der Opel-Zoo beteiligt sich mit seinen Tieren an diesem Programm.

Quelle: PM Opel-Zoo