Nachwuchs beim Eisfuchs im Opel-Zoo nun zu sehen

Foto: Archiv Opel-Zoo

Foto: Archiv Opel-Zoo

Nachwuchs im Opel-Zoo – das ist eine Meldung, die in den letzten Wochen oft zu lesen war: Ob Zebrafohlen, Warzenschweinnachwuchs, Jungtiere bei Elen- und Hirschziegenantilopen, bei den Mesopotamischen Damhirschen, Schlupfen bei zahlreichen Vogelarten, den Gnus, Guanakos, Berberaffen – überall im Zoogelände ist der Nachwuchs zu beobachten.

Im so genannten Waldrevier bei den Eisfüchsen gibt es für die Zoobesucher nun aber noch eine ganz besondere Überraschung: Bereits im Mai kamen Eisfüchse zur Welt, seit 2005 der erste Nachwuchs wieder in Kronberg. Sie wuchsen zunächst etwa vier Wochen im Schutz der Wurfhöhle heran, bis sie sehen können und groß genug sind, um die ersten Schritte ins Außengehege zu wagen. Inzwischen kann man den Wurf dort immer öfter sehen. Die kleinen, noch dunkelgrauen Welpen lieben es, sich umeinander zu kugeln, im Spiel miteinander zu erproben und auf das Beute-Machen vorzubereiten. Die Zoobesucher werden ganz sicher versuchen, die Jungtiere zu zählen, was bei dem Gewusel fast unmöglich ist. Es sind elf Jungtiere, die von der Fähe geduldig gesäugt werden und auf die sie gewissenhaft aufpasst. Die Kleinen, die jetzt etwa 30 cm groß sind, beginnen bereits feste Nahrung aufzunehmen.

Eisfüchse sind mit ihrem dichten Winterfell, den behaarten Pfotenunterseiten, ihrer kurzen Schnauze und den kleinen Ohren gut an ihren arktischen Lebensraum gut angepasst, ebenso mit ihren Ernährungsgewohnheiten, denn sie fressen, was sie bekommen können – von kleinen Säugern, Fischen, Vögeln, Eiern, Aas bis hin zu Beeren. Auch im Hinblick auf ihre Fortpflanzung sind sie Anpassungskünstler, was ebenfalls einzigartig unter den Füchsen ist: In Jahren, in denen es nur wenig Nahrung gibt, gibt es kaum Nachwuchs und ihre Anzahl verringert sich. Bei einer guten Nahrungsgrundlage hingegen pflanzen sie sich auch besonders gut fort und Würfe mit über zehn Welpen sind kein Ausnahme.

Mit dem großen Wurf scheint es also, dass das Eisfuchs-Paar im Opel-Zoo gut versorgt ist und sich wohl fühlt – ganz sicher wird es so auch der Nachwuchsmannschaft gehen! Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, dass die elf im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft genau in dieser Anzahl geboren wurden. Die Zoomitarbeiter haben Ihnen jedenfalls die Namen der deutschen Startelf gegeben, zumal der Eisfuchs auch noch für die deutschen Trikotfarben steht: Seine Fellfarbe wechselt vom schwarzen Sommerfell auf das weiße im Winter!

Quelle: PM Opel-Zoo