Nashörner im Zoo Zürich angekommen

Einen Monat nach der Ankunft der Giraffen sind im Zoo Zürich die nächsten Tiere für die Lewa Savanne eingetroffen: die Nashörner. Am späten Donnerstagabend sind im Zoo Zürich vier Breitmaulnashörner angekommen. Die Weibchen Tanda, Teshi, Talatini und der Bulle Rani kommen aus dem Zoo Safari Ramat Gan in Tel Aviv und sind per Flugzeug nach Zürich gereist. Alle Tiere haben die Reise gut überstanden. Sie verbringen nun mindestens dreissig Tage in Quarantäne.

Die vier Breitmaulnashörner sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms EEP. Das jüngste Tier ist knapp 1,5-, das älteste 26-jährig. In den kommenden Monaten bis zur Eröffnung der Lewa Savanne am 9. April 2020 lernen sie nun ihr neues Zuhause und ihre künftigen Mitbewohner kennen, darunter die Netzgiraffen Malou, Jahi und Luna, die sich bereits im Zoo Zürich befinden.

«Die Nashörner gehören zu den Tierarten, die besonders schlimm von Wilderei betroffen sind», sagt Zoodirektor Alex Rübel. «Insbesondere im asiatischen Raum wird das namensgebende Nasenhorn der Tiere zu astronomischen Preisen gehandelt.» Von fünf Nashornarten sind drei vom Aussterben bedroht. Das Breitmaulnashorn listet die Weltnaturschutzunion IUCN aktuell als potenziell gefährdet.

Um wildlebende Nashörner wie im Lewa Wildlife Conservancy, der Namenspatin der neuen Anlage im Zoo Zürich, vor Wilderern zu schützen, sind strenge Sicherheitsvorkehrungen und unermüdliche Anstrengungen der Ranger nötig. Der Zoo Zürich unterstützt das Wildtierreservat in Kenia seit 1998 und hat unter anderem die Aufrüstung von Helikoptern und die Ausbildung von Tracker Dogs ermöglicht. In der «Zürcher» Lewa Savanne ziehen im Verlauf der nächsten Monate über zehn Tierarten ein, neben den Giraffen und Nashörnern auch Grevyzebras, Strausse, Erdmännchen und Tüpfelhyänen.

Quelle: PM Zoo Zürich