Nationalpark Bayrischer Wald: Gefangenes Weibchen wieder im großen Gehege

Seit Donnerstagnachmittag befindet sich das am vergangenen Wochenende mit einer Lebendfalle gefangene Wolfsweibchen wieder im großen Gehege des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal. Bei der Zusammenführung in der rund fünf Hektar großen Anlage gab es keinerlei Reibereien mit den im Gehege verbliebenen drei Wölfen. „Wir freuen uns, dass dies so gut geklappt hat und sich die Tiere gegenseitig akzeptieren“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl.

Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald unternimmt derweil weiterhin intensive Bemühungen, den beiden letzten der entlaufenen Gehege-Wölfe lebend habhaft zu werden. „Unsere Mannschaft ist auch nach drei Wochen noch in voller Stärke im Einsatz“, so Leibl. „Derzeit vermuten wir die Tiere im Raum Sankt Englmar und in der Grenzregion zu Tschechien.“

Die neuesten Sichtungen lassen vermuten, dass eines der Tiere deutlich abgemagert ist. Der andere Gehege-Wolf scheint zu hinken, was eventuell mit einer gemeldeten Kollision mit einem Auto zusammenhängt. Allen Hinweisen aus der Bevölkerung wird intensiv nachgegangen. Zusammen mit Auswertungen von Fotofallen wird so der Einsatz von Lebendfallen und Narkoseschützen abgestimmt.

QUELLE: PM NATIONALPARKVERWALTUNG BAYERISCHER WALD