NaturZoo Rheine: „Lemuren-Wald“ eröffnet

Foto: NaturZoo Rheine

Foto: NaturZoo Rheine

Unter Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste wurde am 30. April der „Lemuren-Wald“ im NaturZoo Rheine eröffnet. Das 2.000 m² große Gelände mit Büschen und Bäumen sowie das angeschlossene Gebäude mit Innenräumen für die Tiere sind das neue Zuhause für eine „Wohngemeinschaft“ von verschiedenen Halbaffenarten von der Insel Madagaskar, deren bekanntesten Vertreter, die Kattas mit ihrem schwarz-weiß geringelten Schwanz sind.

Bei den naturnahen Verhältnissen in diesem Zoo-Lebensraum, der den Tieren viel Platz und Qualität bietet, werden die Besucher die Tiere von den Beobachtungsposten rund um die Anlage sicherlich auch einmal suchen müssen. Zu begrenzten Zeiten, nämlich an Sonn- und Feiertagen zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr, können die Zoobesucher auch mitten in den Lemuren-Wald eintreten und so direkt bei den Tieren sein. In dieser Zeit achten „Ranger“ auf die Einhaltung der Hausordnung, dass also die Tiere nicht gefüttert oder gestört werden.

Mit dem Lemuren-Wald erweitert der NaturZoo auch sein Engagement im Artenschutz. Alle madagassischen Halbaffen sind in ihrer Heimat vor allem durch Lebensraumzerstörung hochgradig von der Ausrottung bedroht. Die Zoos kooperieren im Rahmen von Zuchtprogrammen, um Sicherheitspopulationen von Lemuren aufzubauen, die zu Aufstockungen von Freilandbeständen zur Verfügung stehen. Zudem dienen die Kattas, Varis und Co. als Botschafter für ihre Artgenossen in Madagaskar. Die Begegnung mit ihnen in Zoos informiert die Besucher und veranlasst sie, Artenschutzprojekte durch Spenden zu unterstützen.

Der Landrat des Kreis Steinfurt, Herr Dr. Klaus Effing, und der Bürgermeister der Stadt Rheine, Herr Dr. Peter Lüttmann, sprachen dem NaturZoo große Anerkennung für sein Engagement im Artenschutz aus sowie für seine kontinuierliche positive Weiterentwicklung als wichtige regionale kulturelle Freizeiteinrichtung und Bildungsstätte. In diesem Sinne wird auch der Lemuren-Wald Tiere und Menschen erfreuen!

Quelle: PM NaturZoo Rheine