Neue Ameisenbärenanlage im Kölner Zoo eröffnet

Foto: Kölner Zoo / Werner-Scheurer

Heute wurde die neue Ameisenbärenanlage im Kölner Zoo eröffnet. Auf der Eröffnungsveranstaltung feierten rund 100 geladene Gäste die Fertigstellung dieses neuen und größten Projektes in Europa mit südamerikanischen Köstlichkeiten. Denn auch die Gastronomie hat im „Südamerika“ des Kölner Zoos ein neues Gesicht erhalten: Die „Hazienda La Danta del Oro“ (übersetzt: „Das Haus zum Goldenen Tapir“) wurde ebenfalls pünktlich zur Eröffnung fertiggestellt und vervollständigt die geografische Gliederung dieses Teils des Zoos. Ein weiteres Stück Südamerika mitten in Köln! Das im Jahr 2011 begonnene Projekt ist für rund 700.000,- Euro verwirklicht worden. Auf 1.500 m² ist Platz für bis zu 4 Ameisenbären und 3 Pudus in diesem naturnah gestalteten Lebensraum. Den Anfang macht Ameisenbärendame „Guapa“ aus dem Dortmunder Zoo. Ein männliches Tier namens „Yavi“ wird in den nächsten Tagen aus dem Zoo in Amsterdam einziehen. Das bereits im Zoo lebende Pudu-Paar wird ebenfalls in den nächsten Tagen die neue Anlage erkunden können. Für Zoodirektor Theo Pagel und seinen Vorstandskollegen Christopher Landsberg ist heute ein weiteres einzigartiges Zooprojekt fertiggestellt worden: „Die Ameisenbärenanlage ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres „Zoo der Zukunft 2020“, der neue Standards in der Haltung dieser Tierarten setzt“, so Theo Pagel. Oberbürgermeister Jürgen Roters fügt hinzu, dass „der Zoo als Touristenattraktion mit dieser Anlage weitere Impulse setzt“. Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos, freut sich dabei besonders darüber, dass es die erste Anlage in der Geschichte des Kölner Zoos ist, die zu 100 Prozent durch Nachlässe, Spendengelder sowie Zuwendungen der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, der Hans und Waltraut Korbmacher Stiftung sowie den Stiftungen von Kurt & Chris Blumberg und H.J.S.W. Kirschbaum finanziert werden konnte! Neben den Großspenden konnten in den letzten vier Monaten viele Spendengelder ortsansässiger Unternehmen und vieler Privatpersonen generiert werden, was nicht zuletzt dem hohen Interesse an diesen außergewöhnlichen Tieren zu verdanken ist.

Quelle: PM Kölner Zoo