Neue hochgiftigen Klapperschlangen im Haus des Meeres

Foto: Haus des Meeres/GüntherHulla

Foto: Haus des Meeres/GüntherHulla

Die „Rasselbande“ im Haus des Meeres hat Verstärkung bekommen: Uracoan-Klapperschlangen.
Diese hochgiftigen Klapperschlangen verfügen über ein sehr wirksames Gift. Ein Biss kann unter anderem zu Lähmungen, Muskelauflösung und akutem Nierenversagen führen. In ihrer Heimat, einem kleinen Gebiet in Venezuela, benutzt die Klapperschlange ihr Gift, das sie bei einem blitzschnellen Biss über mächtige Giftzähne injiziert, zum Töten ihrer Beute, die hauptsächlich aus kleinen Säugetieren besteht.

Aber auch zur Verteidigung stellt es eine wirksame Waffe dar. Damit es aber gar nicht erst zu einer Konfrontation kommen muss, besitzen (fast) alle Klapperschlangen am Schwanzende die berühmte Rassel, mit der sie ein laut rasselndes (klapperndes) Geräusch erzeugen können, um auf sich aufmerksam zu machen und potentielle Feinde abzuschrecken. Diese Rassel besteht übrigens aus Kapseln verhornter Haut, die bei jeder Häutung an der Schwanzspitze zurückbleiben und so Stück für Stück länger wird.

Unser Pärchen Uracoan Klapperschlangen stammt aus einer Beschlagnahmung und fand über unsere Kollegen im Schönbrunner Tiergarten schlussendlich zu uns ins Haus des Meeres. Im ersten Stock können unsere Besucher die Tiere in ihrem neu gestalteten Terrarium willkommen heißen und donnerstags um 19.00 Uhr sogar bei der Fütterung (mit toten Beutetieren!) beobachten.

Quelle: PM Haus des Meeres