Neue Tierart in Zoo Osnabrück: Kirk-Dikdiks ziehen ein

Kirk-Dikdik - Foto: Zoo Osnabrück

Kirk-Dikdik – Foto: Zoo Osnabrück

Neue Tierart eingezogen: Kirk-Dikdiks
Im August den Zootieren „Gute Nacht“ sagen

Im August können Besucher auch nach Feierabend den Zoo Osnabrück besuchen und die besondere Atmosphäre im dämmrigen Waldzoo genießen. Die Kasse hat dann bis 20 Uhr geöffnet, die meisten Tierhäuser sind bis 21:30 Uhr begehbar. Eine neue Tierart, zwei Kirk-Dikdiks, kann dann ebenfalls beobachtet werden.

Mehr Infos zum Zoo Osnabrück: ZOO- UND TIERPARKLISTE

Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

Für alle, die Löwen, Giraffen und Co. „Gute Nacht“ sagen wollen, ist der Zoo Osnabrück im August täglich für Besucher länger geöffnet: „Gerade an heißen Tagen sind die kühlen Abendstunden genau richtig für einen entspannten Spaziergang durch den Zoo. Dann werden auch viele Tiere richtig aktiv und Besucher können sehen, wie der Wolfsnachwuchs im Wald umhertobt oder wie die Hyänen durchs hohe Gras streifen“, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. „Da wir uns weitgehend ohne kommunale Zuschüsse, das heißt primär aus Besucher- und Sponsoreneinnahmen, finanzieren, sind für uns natürlich auch die finanziellen Impulse maßgebend.“ Bei guter Resonanz überlege der Zoo, das neue Konzept dauerhaft in den Sommermonaten zu etablieren. Das Wohl der Tiere steht dabei jedoch immer im Vordergrund: Deswegen bleibt zum Beispiel das Menschenaffenhaus mit Orang-Utan Buschi, der seine festen Schlafenszeiten hat, auch geschlossen.

Mehr Infos zur Giraffe: TIERLEXIKON

Wer mehr über das abendliche Tierleben erfahren will, kann sich zwei Zoo-Guides anschließen. Diese führen während der neuen Öffnungszeiten interessierte Tierfreunde auf zwei verschiedenen Routen durch den Waldzoo.

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

Zu den neuen Öffnungszeiten können Besucher auch gleich eine neue Tierart in der ehemaligen Goldschakalanlage beobachten: die zwei Kirk-Dikdik-Böcke Marco und Neo. Kirk-Dikdiks sind dämmerungsaktiv und zählen zu den kleinsten Antilopenarten der Welt. Marco ist am 07.12.2013 geboren und reiste aus Rotterdam nach Osnabrück. Neo ist am 10.10.2013 im englischen Chester geboren. Damit die Tiere einziehen konnten, haben Tierpfleger und Gärtner die Anlage neben dem Löwenaußengehege neu bepflanzt und Bäume zurück geschnitten, um für mehr Licht zu sorgen. Langfristig soll hier wieder mehr Rasenfläche entstehen. Ihr neues Zuhause scheint den Zugezogenen zu gefallen, sie haben sich bereits gut eingelebt.

Wissenswertes zum Kirk-Dikdik (Madoqua kirki)
Der Kirk-Dikdik ist eine der kleinsten Antilopenarten Afrikas und lebt im Osten und Südwesten des Kontinents. Die Tiere sind sowohl in der Baum- und Buschsavanne als auch im Grasland und im felsigen Hügelgelände Zuhause. Bei Gefahr flüchten sie ins Dickicht. Als Pflanzenfresser ernähren sie sich überwiegend von Gräsern, Kräutern, Blättern und jungen Trieben, vereinzelt stehen auch Früchte auf dem Speiseplan. Dikdik-Paare leben in Einehe, das Männchen verteidigt das Revier gegen Artgenossen. Nach einer Tragzeit von knapp sechs Monaten wird ein Junges geboren. Junge Männchen suchen sich, wenn sie vom Vater vertrieben wurden, ziemlich bald eine Partnerin, auch wenn sie selbst noch nicht geschlechtsreif sind.

Quelle: PM Zoo Osnabrück