Neue Tiere sind im Zoo Osnabrück eingezogen

Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

Pünktlich zu den nahenden Herbstferien sind neue Zoobewohner am Schölerberg eingetroffen: Zwei Rothunde, zwei Impala-Böcke und ein Waldhund erweitern den Tierbestand im Zoo Osnabrück.

„Wir möchten den Tieren im Zoo ein möglichst artgerechtes Leben bieten. Dazu gehören nicht nur ein großes Gehege, das passende Futter oder Beschäftigungsaktion, sondern auch der Nachwuchs. Paarung, Geburt und Jungenaufzucht sind wichtige Erfahrungen für die Tiere“, erklärt Zoodirektor Prof. Michael Böer. Deswegen forderten die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoos für die Rothunde, Impalas und Waldhunde über das europäische Zoonetzwerk Junggesellen an, die nun hier für Nachwuchs sorgen sollen.

Besonders schön lassen sich die zwei neuen Rothunde hinter dem Kamelgehege beobachten: „Seitdem die beiden Rüden Malic und Luca aus dem Tiergarten Berlin eingetroffen sind, haben sie das Frauenquartett ganz schön aufgemischt“, berichtet Tierpflegerin Tanja Boss. „Im Moment klären die beiden noch die Rudelstruktur. Aber gleichzeitig machen sie den Hündinnen schon den Hof. Vielleicht gibt es ja schon im nächsten Frühjahr Nachwuchs.“

Auch in den afrikanischen Tierwelten tut sich etwas: Zwei Impalaböcke reisten aus dem tschechischen Dvur Kralove nach Osnabrück. „Die zwei Böcke sollen bei der Zucht für die notwendige genetische Vielfalt sorgen“, erläutert Prof. Böer. „Da es jedoch nur einen Mann in der Impalaherde geben kann, darf der ältere Bock zu den Weibchen in Samburu, während der jüngere mit zwei anderen Männern sein Junggesellenleben in Takamanda genießt.“ Hier können Besucher sie in der Wohngemeinschaft mit Rappen-Antilopen, Großen Kudus, Pinselohrschweine und Rötel-Pelikane beobachten.

Auch das Waldhundweibchen am Südamerikahaus hat einen neuen Partner bekommen. Der knapp zwei Jahre alte Rüde versteht sich schon prächtig mit seiner neuen Partnerin – sie teilen sich sogar das Futter.

Für die Zoobesucher gibt es in den Herbstferien also viel Neues zu beobachten.

Quelle: PM Zoo Osnabrück