Neuer Tiefland Nyala-Bock im Erlebnis-Zoo Hannover angekommen

Foto: Zoo Hannover

Sheldon ist anders als die anderen, die alle ein kurzes hellbraunes Fell mit weißen Streifen tragen. Sheldon dagegen hat ein dunkelbraun-graues Fell, mit langen weißen und braunen Haaren an Bauch, Beinen und Hals. Auf dem Rücken stehen sie in alle Himmelsrichtungen ab. Irgendwie verwegen.

Das einzig Hellbraune an Sheldon sind seine Unterschenkel, die Ohren und die Stirnpartie. Die ziert zudem ein aparter weißen Streifen, der von Auge zu Auge verläuft, quer über den Nasenrücken. Und noch etwas hebt Sheldon deutlich von den anderen ab: Seine imposanten, schraubenartig gedrehten Hörner.

Die sechs anderen hellbraunen Nyalas haben das Besondere an Sheldon sofort erkannt und ihn ohne Zögern aufgenommen. Ein wenig buhlen sie sogar um seine Gunst. Logisch – Sheldon ist das einzig männliche Tiefland Nyala in der Herde. Und die Nyala-Männchen (also Böcke) sehen einfach anders aus als die Weibchen. Punkt.

Der neue Bock kommt aus Gelsenkirchen, ist zweieinhalb Jahre alt und soll in Hannover für Nyala-Nachwuchs sorgen. Ein Zögling seines verstorbenen Vorgängers Jason war übrigens auch irgendwie anders: Der kleine Howard hatte vorübergehend ein grünes Gipsbein und sich damit in die Herzen der Zoobesucher gehumpelt.

Sheldon braucht dazu kein Grün – er sieht von Natur aus auffallend anders aus.

Quelle: PM Zoo Hannover