Neues Wollschweingehege im Herzogenriedpark Mannheim

Foto: Stadtpark Mannheim

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Herr Eber aus Ungarn, mittlerweile stolzer Neckarstädter, ist froh und stolz: Für seine zwei Damen, die er jüngst hoffentlich erfolgreich gedeckt hat, hat er eine neue Befriedung um sein Grundstück erreicht. Seinen zuständigen Berater, Niko Xanthopoulos, Cheftierpfleger der Nutztierarche im Herzogenriedpark, hatte er schnell überzeugt: Bald kommt der Nachwuchs, lautete sein schlagendes Argument.

Und so wurde nicht lange gefackelt und Christine Krämer, Leiterin der Zoologie in den Stadtparks sowie Wolfgang Adrian, gärtnerischer Leiter des Herzogenriedparks, erfüllten des Ebers Wunsch zu Ostern. Geschaffen wurde eine neue Gehegsumrandung aus Gabbionen mit zweifarbigem Kalkstein errichtet. Eine Holzabdeckung aus Douglasie kam auch darauf, damit es wohnlicher wird. Die Firma Erda entfernte die alten Holzstelen und setzte die neuen Stahlzaunelemente ein. An der hinteren Begrenzung des Geheges wurden ebenfalls die alten Holzbalken entfernt und durch rote Sandsteinfindlinge ersetzt, die den hang absichern. Gärtner, Tierpfleger und Schreiner arbeiteten gemeinsam daran, dass es bei den „Schweins“ wieder wohnlicher wird. Das Douglasienholz korrespondiert dabei mit dem alten, erhaltenswerten Gartentor, auf das Herr Eber nicht verzichten wollte: aus Statusgründen, schließlich haben die Nachbarn ein ähnliches!

Die Gärtner des Herzogenriedparks werteten das Gehege außerdem durch eine Bepflanzung für Besucher optisch auf: Oberhalb des Wollschweingeheges, wo früher noch Federvieh hauste, blühen heute Rosen und Stauden. Auch das Stallhäuschen wurde mit Blumenkästen hübsch hergerichtet. Kleine Besucher dürfen sich über ein Guckloch im Zaun freuen, durch das sie gesichert den Schweins etwa beim Essen zusehen können.

Quelle: PM Stadtpark Mannheim