Neunkircher Zoo: Felsenhörnchen sind eingezogen

Die tierische Wohngemeinschaft im Neunkircher Zoo bestehend aus den kleinen Chinesischen Baumstreifenhörnchen und Temminck-Tragopanen, eine Fasanenart, hat Zuwachs bekommen: Pater David – Felsenhörnchen sind im Neunkircher Zoo neu eingezogen.

Diese tagaktive Hörnchenart bringt bis zu 200 Gramm auf die Waage und stammt ursprünglich aus Zentralchina. Dort lebt sie in felsigen Gebieten und nutzt Felsspalten als Baue. Da Felsenhörnchen in Gruppen leben, sind in Neunkirchen ein Männchen und drei Weibchen aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz eingetroffen. Die vier Tiere sind dort 2016 geboren und könnten bereits in diesem Jahr in ihrer neuen Heimat für Nachwuchs sorgen. Bis zu vier Jungtiere würden nur nach wenigen Wochen Tragezeit in einem Bau geboren. Pater David – Felsenhörnchen verständigen sich untereinander mit verschiedenen Lauten und geben bei drohender Gefahr auch Warnschreie ab.

Bekannter Namensgeber
Der lange deutsche Name der Felsenhörnchen geht auf den Franzosen Armand David, Pater David genannt, zurück. Pater David war nicht nur der erste Europäer, der einen großen Panda zu Gesicht bekam, er lebte auch lange Zeit in China und hat auf seinen Reisen viele Tier- und Pflanzenarten beschrieben und erforscht. Zukünftig wird es in einem anderen Teil des Zoos, dem Drachengarten, durch die Förderung vom Rotary-Club Neunkirchen die so genannte Pater David – Voliere entstehen und unter anderem die chinesische Vogelwelt beherbergen.

Paten gesucht
Alle vier Felsenhörnchen sind noch namenlos und suchen Tierpaten als Unterstützer. Nähere Informationen gibt es direkt beim Zoo.

Quelle: PM Neunkircher Zoo

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