Neunkircher Zoo: Nachwuchs in der Alpakaherde

Alpakanachwuchs Sancho - Foto: Neunkircher Zoo

Alpakanachwuchs Sancho – Foto: Neunkircher Zoo

Kamele mit feiner Wolle und ohne Höcker
Nachwuchs in der Alpakaherde im Neunkircher Zoo

Nach einem kinderlosen letzten Jahr konnte am 02. März 2014, am Faschingssonntag, wieder Nachwuchs in der kleinen Herde der Alpakas verzeichnet werden. Der kleine ungefähr 9 Kilogramm schwere Hengst ist eines der ersten Frühlingsjungtiere im Neunkircher Zoo und schlägt farblich bunt ganz die Richtung und Mischung seiner Eltern Ernesto und Felicita ein. Er wurde auf den Namen Sancho getauft, passend zu seiner ursprünglich südamerikanischen Herkunft. Dort werden Alpakajungtiere traditionell als „Cria“ bezeichnet, die nach einer Tragzeit von ungefähr 11 Monaten das Licht der Welt erblicken. Diese Paarhufer gehören, wie Lamas auch, zu den Neuweltkamelen und besitzen keine Höcker wie ihre großen Verwandten, die Trampeltiere und Dromedare, deren Haustierformen auch im Neunkircher Zoo eine Heimat gefunden haben. Alpakas wurden vor über 5000 Jahren in den Hochebenen der Anden in Südamerika aus der Wildform, dem so genannten Vikunja, wegen ihrer feinen Wolle gezüchtet und erfreuen sich auch in Europa seit Jahren immer größerer Beliebtheit. In Deutschland selbst werden mittlerweile mehrere Tausend Tiere gehalten. Bei Bedrohung sind Alpakas auch dafür bekannt und berüchtigt, dass sie Mageninhalt zur Verteidigung dem vermeintlichen Angreifer entgegen spucken.

Im Neunkircher Zoo teilt sich die Alpakafamilie die Südamerika-Anlage im Nordteil des Zoos mit einer kleinen Gruppe der aus dem südamerikanischen Tiefland und ebenfalls aus den Hochebenen der Anden stammenden Nandus, Verwandte des Afrikanischen Straußes.

Quelle: PM Neunkircher Zoo