Neunkircher Zoo stellt auf Winter um – Waldhunde eingezogen

Zoonews NewsIm Neunkircher Zoo werden auch die Tage kürzer und die Temperaturen fallen immer mehr, deswegen gelten in der kalten Jahreszeit ab 1. November 2016 bis Ende Februar 2017 wieder die günstigen Wintereintrittspreise. So zahlen in den kommenden Herbst- und Wintermonaten zum Beispiel Erwachsene nur noch 7,50 Euro statt 9,50 Euro, Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahre 3,50 Euro statt 4,50 Euro. Die Familien – und Kleingruppentageskarten gibt es ebenso wie weitere Tarife zu tierischen Sparpreisen.

Auch in den Wintermonaten ist trotz verkürzter Öffnungszeiten von 9:00 – 17:00 Uhr mit Kassenschluss um 16:00 Uhr ein Zoobesuch attraktiv. Die neun tierbezogenen Bewegungsstationen mit Themen wie „Klettern wie ein Orang-Utan“ oder „So schnell laufen wie ein Nandu“ laden auch in den Wintermonaten zum aktiven und spielerischen Lernen über Natur- und Artenschutz ein. Diese wurden durch das Modellprojekt Land(auf)Schwung im Landkreis Neunkirchen ermöglicht. Zahlreiche Jungtiere der letzten Monate wie bei den Schneeleoparden, Orang-Utans und Erdmännchen wachsen und gedeihen.

Erst seit kurzer Zeit sind südamerikanische Waldhunde als ganz neue Tierart für kleine und große Besucher im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen zu sehen. Die beiden Waldhundschwestern Aruma und Japura wurden am 31. Januar 2011 im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde geboren und lebten seit einigen Jahren im Zoo Landau in der Pfalz. In ihrem pfälzischen Heimatzoo wird allerdings ihr altes Zuhause fast völlig umgestaltet. Deswegen sind die beiden sehr kurzbeinigen Raubtiere zu einer mehrmonatigen Auszeit im Saarland. Waldhunde werden 58 bis 74 Zentimeter groß und können ein Gewicht von fünf bis sieben Kilogramm erreichen. Außerdem sind sie begeisterte Schwimmer, dazu haben sie Schwimmhäute an ihren Füßen. Ihr Fell ist in den meisten Fällen hell- bis dunkelbraun gefärbt. Sie ähneln äußerlich eher einem Marder als einem Hund und sind sehr kommunikative und lautstarke Tiere. Waldhunde kommen in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten eher selten zum Vorschein. Immer mehr Teile ihres Lebensraums werden zerstört, deswegen stehen sie auf der Vorwarnstufe der Roten Liste und in europäischen Zoos wurde zum Arterhalt ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) eingerichtet. Aruma und Japura werden aber bis zur Rückkehr in die Pfalz ohne männliche Gesellschaft bleiben.

Quelle: PM Neunkircher Zoo