NEWS aus der Wilhelma, dem Zoo Rostock, dem Zoo am Meer, dem Wildpark Granat uvm.

Foto: Wilhelma

DEUTSCHLAND:

Eine Erweiterung für die WILHELMA wird nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten von der Stuttgarter CDU ins Gespräch gebracht, man möchte eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, ob man der Wilhelma entlang des Neckarufers neuen Raum gewähren kann. So wäre es z.B. möglich das geplante neue Gehege für die Flusspferde an dem natürlichen Wasserlauf zu integrieren, zudem könnte man Passanten einen Einblick in die Anlage ermöglichen um so das Interesse an dem Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgarts zu erhöhen.

Neue Arten sollen die Besucher im ZOO ROSTOCK in 2014 erfreuen. Nach Informationen von Das ist Rostock.de werden in Kürze Zwergflusspferde im alten Elefantengehege zu sehen sein, man wird auf kurz oder lang ein Pärchen erhalten und hofft in den nächsten Jahren auf Nachwuchs. Eine weiter Rarität soll der nächste Neuzugang sein: Goodfellow Baumkängurus sollen im alten Menschaffenhaus einziehen, für die seltenen Tiere aus Neuguinea wird zur Zeit von der World Association of Zoos und Aquariums (WAZA) extra ein weltweites Zuchtprogramm eingerichtet. Das erste Tier dieser Art wird aus dem Zoo Krefeld nach Rostock kommen.

Aus dem ZOO AM MEER in Bremerhaven gab es ein Update über das Eisbärbaby. Man teilte via Facebook mit, dass Jungtier und Mutter wohlauf sind und sich die Besucher noch bis Mitte April gedulden müssen, bis das Kleine zu sehen ist. Zwar wird Mutter Valeska bereits Ende Februar mit ihrem Jungen für kurze Zeit die Wurfhöhle verlassen, bleibt aber die ersten Wochen noch hinter den Kulissen. Erst wenn sie ihre Wurfhöhle endgültig verlassen hat, wird diese gereinigt und Mutter samt Nachwuchs auf der Anlage zu sehen sein. Das Geschlecht des Jungtiers wird man bestimmen, wenn man das Tier zu ersten Mal beim Wasserlassen gesehen hat: Verläuft der Strahl nach unten, ist es ein Männchen, nach hinten, ist es ein Weibchen. Dann wird auch der Name festgelegt.

Ein Luchs wurde im WILDPARK GRANAT zum Ausbrecherkönig. Wie die Dorstener Zeitung berichtet, läuft die Suche nach dem am Samstag entkommen Jungtier auf Hochtouren. Der Inhaber des Wildparks legt großen Wert darauf festzustellen, dass das Tier zutraulich, aber keineswegs zahm sei. Es gehe aber keine Gefahr von dem kleinen Luchs aus. Zuletzt wurde das Tier bei Lippramsdorf gesehen. Man vermutet, dass eine mutwillige Beschädigung des Zauns dem Tier die Flucht ermöglichte.

AUSTRALIEN:

Einen unerwarteten Neuzugang meldete der TARONGA WESTERN PLAINS ZOO in New South Wales. Passanten hatten am Straßenrand ein Ameisenigelbaby aufgelesen und es in den Zoo gebracht. Da man das Jungtier mit der Flasche aufziehen muss und es daher nicht mehr auswildern kann, wird man es in ein Zuchtprogramm für diese gefährdete Art eingliedern. Ameisenigel gehören zu den Kloakentieren, das sind Säugetiere die Eier legen. Sie kommen in Australien und Neuguinea vor.

NEUSEELAND:

Im AUCKLAND ZOO konnte man die Geburt von zwei Kleinen Pandas melden. Die beiden Jungtiere kamen am 4.Januar 2014 zur Welt und sind auf Grund ihres Vaters etwas Besonderes. Der 13-jährige Vater Sagar kam nämlich aus Indien und sorgte für eine Blutauffrischung in der Population der Kleinen Pandas in Neuseeland. Für die vierjährige Mutter Bo sind die Jungen der zweite Nachwuchs nachdem sie 2010 einen Sohn gebar.

USA:

Gorillababy Gladys aus dem ZOO CINCINNATI in Ohio wurde am 29.Januar 2014 ein Jahr alt. Das kleine Gorilla-Mädchen wurde von den Tierpflegern im letzten Jahr mit der Hand aufgezogen, da sie von ihrer Mutter verstoßen worden war. Seit Juni wurde das Gorillamädchen langsam in die Flachlandgorilla-Gruppe des Zoos integriert. Gorilladame M’Linzi wurde sogar mittlerweile die Ersatzmutter für die kleine Gladys.

Der Nachwuchs bei den Stummelaffen im SAINT LOUIS ZOO (Misssouri) ist an sich schon etwas Besonderes, aber dass die Mutter des Jungtiers Roberta heißt, macht das Jungtier zu etwas ganz Besonderem. Roberta ist nämlich mit 26 Jahren die älteste Stummelaffendame Nordamerikas, die jemals Nachwuchs bekommen hat. Das Kleine wurde am 14.Januar 2014 geboren.

Eine traurige Meldung kommt aus dem SMITHSONIAN NATIONAL ZOO in Washington D.C.. Am Morgen des 29.Januar 2014 musste der achtjährige Gepard Draco eingeschläfert werden. Nach monatelangen Bemühungen, die Appetitlosigkeit der Raubkatze in den Griff zu bekommen, stellte man bei einer Untersuchung fest, dass Draco Verletzungen im Magen-Darm-Trakt hatte. Da man sich nicht mehr in der Lage sah, die Lebensqualität des Geparden zu verbessern, entschied man sich dazu ihn einzuschläfern.