NEWS aus dem Tierpark Köthen, der Seehundstation Friedrichskoog und aus Zoos aus Süd- und Nordamerika

Luchsjungtiere möchte man in Köthen auch bald haben – Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

DEUTSCHLAND:

Luchskater Felix im TIERPARK KÖTHEN hat wieder Gesellschaft. Gleich zwei Mädels werden ihm in Zukunft Gesellschaft leisten. Die beiden Luchsdamen kamen aus dem WILDPARK KNÜLL, wo sie zuvor mit ihren Eltern und drei weiteren Geschwistern zusammenlebten. Nun bleibt zu hoffen, dass Felix einen Draht zu seinen neuen Gefährtinnen findet und es bald kleine Luchse in Köthen zu sehen gibt.

Das schlechte Winterwetter hat die Seehundanlage in der SEEHUNDSTATION FRIEDRICHSKOOG gefüllt. 18 junge Heuler wurden seit Dezember in der Aufzuchtstation aufgenommen. Auf Helgoland hat besonders Orkantief Xaver die Jungtieraufzucht gestört. Beobachter meldeten 47 vermisste Jungtiere, zudem wurden sieben Seehundbabys nach Friedrichskoog gebracht deren Mütter nicht mehr zu ihnen zurück kehrten.

SÜDAMERIKA:

Einen großen Erfolg konnte der ZOO „QUINZINHO DE BARROS“ in Sorocaba (Brasilien) verbuchen. Nachdem man im Dezember 2013 einen frei lebenden Mähnenwolf, der verletzt und dehydriert am Straßenrand gefunden wurde, aufgenommen hatte, pflegte man ihn unter großen Aufwand gesund und päpelte ihn wieder auf. Eine große Herausforderung bestand für das Zooteam darin, das Raubtier nicht an die Menschen zu gewöhnen. Nun wurde er in einem Nationalpark, der dem Mähnenwolf einen natürlichen Lebensraum bietet, frei gelassen.

USA:

Im SACRAMENTO ZOO in Kalifornien machte man heute den Spatenstich für ein neues Themen-Tierhaus. Im Sommer soll die „Kleine Wunder aus Afrika“-Halle eröffnen. Dort sollen u.a., teils freilaufend, Flughunde, Karakale, Zebramangusten, Erdferkel, Monameerkatzen, Rotschnabeltokos und Kräuselperlhühner zu sehen sein. Nach und nach sollen auch noch andere kleinere Tiere aus dem Lebensraum in Ostafrika einziehen.

Mit dem Umzug von Jagaurdame Maya aus dem PALM BEACH ZOO in Florida in den LOS ANGELES ZOO in Kalifornien, folgte man den Vorgaben des Species Survival Plan (SSP), der dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entspricht. Laut dem SSP ist in 48 nordamerikanischen Zoos Platz für 120 Jaguare, der zur Zeit von lediglich 107 Tieren besetzt ist. Mit der Bildung von neuen Zuchtpärchen, wie dem mit Maya in L.A., hofft man die Lücke bald schließen zu können. Man möchte eine landesübergreifende Quote von neun Jungtieren pro Jahr erreichen. In einer Rangliste, die nach der genetischen Diversität aufgestellt wird, errecht Maya Platz 7. unter den wichtigsten Zuchtjaguaren in Nordamerika.

Gleich vier afrikanische Löwenbabys sind die jüngsten Bewohner des CALDWELL ZOO in Texas. Am 22.Januar warf Löwenweibchen Njeri, die aus dem MILWAUKEE COUNTY ZOO (Wisconsin) stammt, fünf Jungtiere. Während eines der Jungen nicht lebensfähig war und sofort nach der Geburt verstarb, sind die anderen vier wohlauf. Es handelt sich um drei Weibchen und ein Männchen. Es ist der erste Nachwuchs für Mutter Njeri (bedeutet „Tochter des Kriegers“) und Vater Ayotunde (bedeutet „Freude ist zurückgekehrt“), der aus dem REID PARK ZOO in Arizona stammt.