NEWS aus dem Allwetterzoo Münster, dem Zoo Magdeburg, dem Vogelpark Linkenheim uvm.

Die Elefantenhaltung im Allwetterzoo wird umgestellt – Foto: Allwetterzoo Münster

DEUTSCHLAND:

Vier Monate nach dem tödlichen Unfall eines Pflegers mit dem Tiger Rasputin beginnt man im ALLWETTERZOO MÜNSTER mit der Umsetzung der neuen Sicherheitsmaßnahmen. Wie die Westfälischen Nachrichten berichten, wird z.B. bei den Elefanten von „Free Contact“ auf „Protected Contact“ umgestellt, was bedeutet, dass die Pfleger nicht mehr direkt mit den Elefanten in Kontakt kommen. Natürlich gibt es auch bei den Tigern Neuerungen. So ist z.B. bald nicht mehr möglich einen Schieber zum Außengehege zu öffnen, so lange ein Schieber zum Innengehege noch offen ist und es werden beim Zugang zum Gehege Bildschirme aufgestellt, auf denen sich Pfleger versichern können, dass die Raubkatzen in ihren Käfigen sind. Man möchte alle Änderungen bis spätestens Ende 2015 umgesetzt haben.

Im ZOO MAGDEBURG beginnt man am 20.Januar 2013 mit dem ersten Spatenstich das Bauprojekt „Madagaskar“. Eine 800 m2 große, für die Besucher begehbare Anlage soll für die Kattas und Rotstirnmakis gebaut werden. Mit 120.000 Euro leistete der Förderverein Zoofreunde Magdeburg e.V. einen großen Betrag zum Bau der neuen Besucheratraktion.

Eine neue Wellensittichanlage soll in demnächst im VOGELPARK LINKENHEIM entstehen. Die zukünftigen Bewohner haben ihr altes Zuhause bereits verlassen und sind in ein Übergangsheim gezogen. Nun beginnt man in kompletter Eigenleistung das neue Highlight des Parks aufzubauen. Die Voliere soll nicht nur erneuert, sondern auch deutlich größer werden.

EUROPA:

In diesem Jahr wird der Königspinguin Maclean im ZOO EDINBURGH (Schottland) fünf Jahre alt. Er war der letzte Königspinguin der in Schottland schlüpfte und wurde nach dem Nachnamen eines ehemaligen Pflegers benannt, der über lange Jahre die Pinguine in Edinburgh betreute.

AFRIKA:

Vor einem schlimmen Schicksal rettete das LIMBE WILDLIFE CENTRE in Kamerun ein 13-Monate altes Schimpansenbaby. Das Jungtier war in der kamerunischen Hafenstadt Douala in einem chinesischen Restaurant zur Besucherbelustigung gehalten worden, wo es in einem Hinterzimmer an einen Stuhl gebunden warten musste, bis man einem Besucher das Tier vorführte. Und als ob das nicht genug gewesen wäre zwang man das Schimpansenkind auch noch Alkohol zu trinken, was dazu führte, dass seine inneren Organe anschwollen und sich entzündeten. Nach der Beschlagnahmung durch die Behörden versucht man nun das Kleine im Wildlife Centre wieder aufzupäppeln. Sollte alles optimal laufen, besteht vielleicht sogar die Möglichkeit es wieder auszuwildern.

ASIEN:

Wie der Stern berichtet starb im ZOO SURABAYA in Indonesien ein Löwe unter mysteriösen Umständen. Das Magazin zeigt in einem Onlinevideo, den erhängten Löwe Mikel in seinem Gehege. Von Seiten des Zoos hieß es es handle sich um einen tragischen Unfall, in der lokalen Presse ist der Zoo allerdings bereits als „Zoo des Todes“ verschrien. Selbst die Regierung Indonesiens hat wegen bereits regelmäßiger ungeklärter Todesfälle eine Ermittlungskommission ein gesetzt. Kurzfristige Lösungen, wie der Wechsel der Zooführung, zeigten keine Wirkung.