NEWS aus dem Reptilium Landau, dem Zoo Berlin, dem Zoo Krefeld, dem Zoo Kaiserslautern uvm.

Die Fidschileguane haben Eier gelegt – Foto: Reptilium Landau

DEUTSCHLAND:

Die Hoffnungen im REPTILIUM LANDAU haben sich erfüllt: Die seltenen Fidschileguane, die erst im Oktober 2013 nach Landau kamen haben vier Eier gelegt. Diese sind nun im Brutkasten und in 120 bis 200 Tagen wird sich zeigen ob sich daraus kleine Fidschileguane befreien.

Der ZOO KREFELD hat ein neues Heulager eingeweiht. Die gigantische Halle in der über 100 Tonnen Stroh und Heu gelagert werden können, kostete 182.000 Euro und wurde durch eine Erbschaft ermöglicht. Der Zoo Krefeld benötigt über 210 Tonnen Stroh und Heu im Jahr, die man nun in Großballen in der Halle lagern kann. Auch die Tore wurden großzügig gebaut, so dass man im Inneren auch das Rangieren leicht fällt.

Vielleicht gibt es doch wieder einen Tiger im ZOO KAISERSLAUTERN. Obwohl sich nun auch Mitglieder im Aufsichtsrat des Zoos gegen die Wiederanschaffung eines Tigers, der ansässige Tiger Igor war vor Kurzem gestorben, aussprachen, könnte es doch wieder einen Tiger in Kaiserslautern geben. Wie rheinlandpfalz.de berichtet, wird es abgelehnt eine Großkatze aus einem anderen Zoo zu holen, es besteht aber die Möglichkeit einen Tiger von einem Zirkus zu übernehmen, weil es in diesem Milieu über 100 Tiere gibt, die nicht artgerecht gehalten werden. Diese Variante wird sogar von der Tierschutzorganisation PETA für gut geheißen, der Aufsichtsrat möchte aber auch die Besucher in den Entscheidungsprozess einbinden.

Als der Fuchs aus dem Gehege des Panzernashorns, von dessen Bewohner, im ZOO BERLIN verjagt wurde belustigte das Bild die meisten Besucher. Doch wie die B.Z. berichtet wird Meister Reineke langsam aber sicher ein großes Problem. Die nackten Zahlen sind erschreckend: der Tod von 30 Ente, drei Parmakängurus, zwei Dikdiks und drei Brillenpinguinen geht auf die Rechnung des Fuchses. Doch gejagt werden darf im Zoo trotzdem nicht, da sich die Anlage in einem befriedetem Bereich befindet und Giftköder natürlich nicht in Frage kommen. Man hofft nun auf eine Ausnahmegenehmigung. Im Tierpark Berlin hat sich das Problem übrigens bereits gelöst, da dort Jagd auf die rotpelzigen Untermieter gemacht werden darf.

EUROPA:

Drei Jungtiere gab es am 8.November 2013 im PARC ZOOLOGIQUE MULHOUSE in Frankreich bei den Mähnenwölfen. Alle drei Jungen sind Männchen und wohlauf. Das Elternpaar Fleur und Satan kamen 2010 ins Elsass und setzten eine 30-jährige Tradition bei der Haltung von Mähnenwölfen in Mulhouse fort. Auf Seiten des Zoos sieht man die Geburt auch als Bestätigung, denn man hatte erst 2013 das Gehege der südamerikanischen Mähnenwölfe grundlegend renoviert.

Der ZOO LIBEREC in Tschechien meldete den Tod von Löwin Elsa im Alter von 16 Jahren. Die Löwin stand vor vier Jahren im Mittelpunkt des medialen Interesses, als sie mit Gefährdten Sultan in das Nachbargehege einbrach und dort eine weiße Tigerin tötete. Mit ihrem Tod stellt sich auch die Frage der Weiternutzung des Raubtierpavillons, in der Zeit wenn auch Löwe Sultan das Zeitliche gesegnet hat. Die entscheidende Frage über die in nächster Zeit nachgedacht wird ist, ob man weiter Löwen halten möchte, oder ob man mehrere Kleinkatzenarten, als Umrahmung der weißen Tiger zeigen möchte.

USA:

Einen seltenen Nachwuchs meldete der SMITHSONIAN´S NATIONAL ZOO in Washington D.C.. Ein Zimtkopfliest schlüpfte am 1.Januar 2014. Der Zimtkopfliest gehört zur Familie der Eisvögel und kommt nur auf den Mikronesischen Inseln Palikir, Guam und Palau vor. Rein optisch ähnelt er dem Lachenden Hans und es ist sehr schwer ihn in Gefangenschaft zu züchten. Eine Eiablage ist äußerst selten und deshalb werden die raren Eier auch im Brutkasten ausgebrütet.