NEWS aus dem Sealife Timmendorfer Strand, dem Kölner Zoo und Zoos aus Europa und den USA

Katta im Raritätenzoo Ebbs – Foto: M.Schmid/zoogast.de

DEUTSCHLAND:

Pünktlich zum Valentinstag sind „küssende“ Fische in das SEALIFE TIMMENDORFER STRAND eingezogen. Diese Süßwasserfischart nennt sich Gurami und stammt aus Ostasien. Während der Paarungszeit schwimmen die Fische aufeinender zu und pressen die Mäuler aufeinander, so dass es aus sieht als würden sie sich einen dicken Schmatzer aufdrücken. Doch es handelt sich dabei nicht um Männchen und Weibchen, sondern unromantischer Weise um zwei Männchen, die so ihre Kräfte im Kampf um die Weibchen messen.

Im KÖLNER ZOO wurde ein Weißkopfsaki geboren. Bereits an Sylvester brachte Mutter Yacuma den Kleinen Nova Jaro, dessen Name auf Esperanto „Sylvester“ bedeutet, zur Welt. Es war die erste Geburt bei den südamerikanischen Affen im Kölner Zoo seit 2002. Gunther, der Vater des Kleinen, ist ein Kölner Eigengewächs. Mittlerweile ist Nova Jaro im kleinen Südamerikahaus immer besser zu beobachten.

EUROPA:

Pünktlich zum Valentinstag gibt es Nachwuchs bei den Kattas im TIERPARK EMMEN in den Niederlanden. Ob das Neugeborene von Mutter Brenda ein Valentin oder eine Valentina ist, konnte man noch nicht feststellen, da sie ihr Junges ganz fest an sich drückt. Im Laufe des Jahres erwartet man noch weitere Jungtiere, die alle Nachkommen von Vater Stefan sein werden.

Der TIERPARK AMERSFOORT in den Niederlanden war leider gezwungen die 32-jährige Braunbärin Moekie einzuschläfern. In der Nacht zum 13.Februar hatte das Tier einen Schlaganfall und als die Pfleger sie am Morgen fanden, versuchte der herbei gerufene Tierarzt die Bärin noch mit Medikamenten zu retten. Als man feststellen musste, dass sich keine Besserung einstellte, entschied man Moekie einzuschläfern. Sie war eine der „dienstältesten“ Bewohner des Parks, sie wurde dort geboren und gebar dort auch selbst einmal Zwillinge in Amersfoort.

Große Aufregung gab es heute um den JYLLANDS PARK ZOO in Dänemark. Der Zoo erklärte, dass man in dem Falle, dass man ein Giraffenweibchen bekäme, einen seiner beiden Bullen einschläfern müsste. Da die Giraffe, die es treffen würde Marius, wie die Giraffe die in Kopenhagen sterben musste, heißt gab es große Irritationen. Der Zoo stellte mittlerweile klar, dass es sich bei der Geschichte um eine reine Hypothese handele und Marius noch länger leben wird.

Der BIOPARC FUENGIROLA im Süden Spaniens hat neue Bewohner: Vor kurzem zogen Komodowarane in den Park ein. Sie sind die ersten Bewohner des neuen Parkareals mit dem Namen „Khmer-Reich“. Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Besucher die seltenen Echsen sehen können, da sie sich noch in der Eingewöhnungsphase befinden.

Kronenmakis sind die neue Art im BRISTOL ZOO in England. Nachdem in der letzten Woche das Weibchen Loko eingezogen war, kam dieser Tage Männchen Tiako (madagassisches Wort für „Liebe“) aus dem MULHOUSE ZOO in Frankreich. Man hofft, dass sich das Paar findet und man bald Jungtiere sehen kann. Kronenmakis gehören zu den Lemuren, die nur auf der Insel Madagaskar vorkommen. Man schätzt die wild lebende Population der Kronenmakis auf maximal 10.000 Tiere.

USA:

Das HENRY DOORLKY AQUARIUM in Omaha (Nebraska) hat Nachwuchs bei den Felsenpinguinen. Die drei Küken schlüpften nach 36 Tagen im Brutkasten Mitte Dezember 2013. Pinguine fressen von Geburt an Fisch und andere Meerestiere. Normalerweise bekommen sie von vorverdautes Fressen von ihren Eltern serviert, bei Handaufzuchten kommt die Nahrung aus dem Mixer.

Ein männlicher Trompeterschwan ist in den BREC’S BATON ROUGE ZOO in Louisiana gezogen. Der Schwan stammt aus der Wildnis von Alaska, wo er mit einem verletzten Flügel gefunden worden war. Nachdem man ihn im BIRD TREATMENT AND LEARNING CENTER in Anchorage (Alaska) gesund gepflegt hatte, vermittelte man ihn nach Louisiana wo er von einem ansässigen Trompeterschwanweibchen empfangen wurde.

Im DALLAS ZOO in Texas lebt nun ein Schimpanse mehr, am 26.Januar wurde ein Jungtier bei den Menschenaffen geboren. Es ist bereits das zweite Junge für Mutter Ramona, nach ihrer ersten Tochter Kona im Jahr 2009. Das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, wurde in eine stabile Schimpansengruppe von vier Männchen und vier Weibchen hinein geboren.