NEWS aus dem Tierpark Bad Pyrmont und Zoos aus Europa, Afrika, Asien und den USA

Lamajungtier Rochus mit Mutter Fluffy – Foto: Tierpark Ueckermünde

DEUTSCHLAND:

Der milde Winter kam dem TIERPARK BAD PYRMONT gerade recht. In den vergangenen milden Tagen, schaffte man es die neue Gemeinschaftsvoliere der Schneeeulen und Polarfüchse fertigzustellen. Dort werden in Zukunft auf 160 qm Polarfüchse gemeinsam mit Schneeeulen leben. Während die Polarfüchse ihr neues Zuhause noch nicht in Beschlag nehmen konnten, lebt sich gerade das neue Schneeeulenpärchen, das aus dem Tierpark Weißenfels kam, ein.

EUROPA:

Der ZOO ROTTERDAM in den Niederlanden meldet das Schlüpfen von drei Krauskopfpelikanen. Die Zucht dieser, in Europa heimischen, gefährdeten Pelikanart hat Tradition in Rotterdam: Am 2.August 1872 schlüpfte hier der weltweit erste, in Gefangenschaft geborene, Krauskopfpelikan.

AFRIKA:

Einen seltenen Neuzugang meldete das LIMBE WILDLIFE CENTER in Kamerun: Man hat einen Potto aufgenommen. Dieser westafrikanische Verwandte der Loris, wird in Deutschland nur im Zoo Berlin und in Europa nur in acht weiteren Zoos gezeigt. Wilderer fingen den nachtaktiven Primaten um ihn zu essen, ehe Wildhüter das verhinderten.

ASIEN:

Eines der letzten zehn, in Gefangenschaft gehaltenen, Sumatra-Nashörner starb am 14.Januar 2014 im LOK KAWI WILDLIFE PARK auf der indonesischen Insel Borneo, berichtet die Internetseite Actu´Zoo. Das Männchen war damals in den 1990er Jahren im Alter von etwa 40 Jahren in Wildlife Park gekommen, hatte sich aber niemals fortgepflanzt. Außerhalb Asien werden sie nur im Cincinatti Zoo (USA) gehalten, wo man auch schon einmal Nachwuchs hatte. Man geht von einer Wildpopulation von etwa 200 Tieren aus.

USA:

Das nachweislich älteste Flusspferd Nordamerikas musste am 13.Januar 2014 im CLEVELAND METROPARKS ZOO (Ohio) eingeschläfert werden. Das Männchen Blackie wurde stolze 59 Jahre alt – bei Flusspferden geht man eigentlich nur von bis zu 40 Jahren aus – und zeugte in dieser Zeit drei Söhne in Cleveland. Man hatte 2008 extra einen beheizten Pool gebaut, in dem sich der Bulle, er kam 1955 im Alter von einem Jahr als Wildfang aus Afrika, alleine Aufhalten konnte. In letztet Zeit ließ seine Agilität stark nach, er zeigte deutlich Anzeichen von Schmerzen und trieb eigentlich nur noch im warmen Wasser, deshalb entschloss man sich in zu erlösen.

Auch im LEE RICHARDSON ZOO in Garden City (Kansas) musste man einen Todesfall beklagen, das Spitzmaulnashorn Ahadi verstarb, nachdem es am Wochenende krank geworden war, völlig überraschend am Dienstagabend. Ahadi, den die Pfleger nur Howdi riefen, wäre im Mai 25 Jahre alt geworden. Obwohl Howdi bereits ein sehr altes Nashorn war, zeigte er keine Anzeichen einer Krankheit, deshalb wird er nun obduziert um die endgültige Todesursache festzustellen.