NEWS aus dem Zoo Berlin, dem Opel-Zoo Kronberg, dem Tierpark Ströhen und aus Zoos in Süd- und Nordamerika

DEUTSCHLAND:

Wie die B.Z. berichtete, ist ein Fuchs in das Gehege von Panzernashorn Yodha im ZOO BERLIN eingedrungen. Während die Wildtiere in anderen Gehegen immer wieder Enten und sogar schon einmal eine Antilope gerissen haben, hatte dieser Fuchs bei dem Dickhäuter Glück selbst mit dem Leben davon gekommen zu sein. Mit lautem Schnauben vertrieb das Panzernashorn den Räuber. Meister Reinecke entwickelt sich langsam zum Problem im Berliner Zoo und trotzdem wurde es dem Zoo nicht erlaubt die Tiere zu jagen.

Im OPEL-ZOO KRONBERG gibt es nun eine Giraffe mehr! Wie der Hessische Rundfunk berichtete gebar Rothschild-Giraffenweibchen Katharina am 2.Januar 2014 eine Tochter, welche sofort auf den Namen Katja getauft wurde. Bereits eine Stunde nach der Geburt stand die kleine Giraffe auf ihren Beinen, mit einem Gewicht von 60 Kilo und einer Größe von 1,80 Metern steht die jüngste Bewohner auch sonst voll im Soll.

Eine traurige Meldung kommt aus dem TIERPARK STRÖHEN. Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks verstarb das junge Parmakänguru Karl-Friedlich am Samstagabend an einer Darmentzündung. Zusätzliche Tragik erhält der Todesfall, da auch die Mutter des Jungtiers kurz vor Silvester verstorben war. Obwohl man in Ströhen alles dafür tat, den kleinen Karl-Friedlich zu retten, man holte sich sogar Rat in Australien, hat das kleine Beuteltier den Kampf verloren.

SÜDAMERIKA:

Gleich dreifachen Nachwuchs gab es bei den Bengalischen Tigern im ZOOLÓGICO DE CALI (Kolumbien). Am 30.November 2013 gebar die weiße, bengalische Tigerin Indira drei kleine Babys. Da die Mutter die Geburtshöhle noch nicht zusammen mit ihrem Nachwuchs  verlassen hat, konnte das Geschlecht der Kleinen bisher nicht bestimmt werden. Obwohl die Mutter ein weißes Fell und blaue Augen (kein Albino!) hat, ist das Fell von allen drei Jungtieren, in dem für Tiger üblichen, Gold-gelb gefärbt.

KANADA:

Eine traurige Überraschung erwartete die Pfleger im CALGARY ZOO (Alberta). Trotz Verhütungsmittel gebar die 26-jährige Flusspferddame Sparky Zwillinge. Beide Jungtiere kamen leblos zur Welt und konnten trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen nicht gerettet werden. Die Obduktion ergab, dass sich die beiden Babys anscheinend mit der Nabelschnur erdrosselt haben. Wie der Zoo mitteilte, habe man trotz regelmäßiger Gewichtskontrollen nichts von der Schwangerschaft bemerkt. Man habe sich auf die Medikamente und das hohe Alter von Sparky verlassen. Es sei zwar sehr traurig, dass die beiden Kleinen verstorben seinen, aber man wäre zumindest froh, dass Sparky wohlauf sei, heiß es von Seiten des Zoos.

USA:

Einen großen Wurf bei den Afrikanischen Löwen meldete der REID PARK ZOO (Arizona). Am 23.12.2013 gebar Löwin Kaya fünf Jungtiere, von denen allerdings leider nur vier überlebten. Doch dies ist bei einem so großen Wurf nicht unüblich. Bei den Jungen handelt es sich um drei Männchen und ein Weibchen. Während die Mutter mit den Jungen sich nun in Ruhe hinter den Kulissen von den Strapazen der Geburt erholen können, wurde Vater Shombay zunächst von seiner Familie getrennt. Kaya und Shombay hatten 2011 bereits dreifachen Nachwuchs.

Auch der BROOKFIELD ZOO in Chicago (Illinois) meldet den ersten Nachwuchs in 2014: Es ist eine Kegelrobbe! Die zehnjährige Mutter Lily gebar am Neujahrstag um 7.00 Uhr ein Männchen. Die nächsten drei Wochen wird sie den Kleinen säugen, dann wird er beginnen auch Fisch zu sich zunehmen und sich seinen Speck anzufressen, den er im eiskalten Wasser brauchen wird.

Die erste Giraffe des Jahres in den USA kam um 00.12 Uhr am 01.01.2014 im BIRMINGHAM ZOO (Alabama) zur Welt. Das Jungtier ist ein Männchen, wiegt 70 Kilo und ist 1,88 Meter groß. Für den Zoo ist es der erste Nachwuchs seit 2008 und ebenso der ist es der erste Nachwuchs für Mutter Willow und Vater Jalil. Die Giraffenherde in Birmingham hat nun inklusive dem Neugeborenen fünf Mitglieder.