NEWS aus dem Zoo Dortmund, dem Erlebniszoo Hannover, dem Zoo am Meer, dem Tiergarten Worms uvm.

Der kleine Bulle hebt den Ruessel - Foto: Erlebniszoo Hannover

Früherer Elefanten-Nachwuchs – Foto: Erlebniszoo Hannover

DEUTSCHLAND:

Der ZOO DORTMUND beginnt am 31.März mit dem Bau einer begehbaren Känguruanlage. Bereits jetzt mussten über 2.500 Euro ausgegeben werden, für Architekt, Bauantrag, Statiker, etc. Der Zoo sucht stets nach Spendern, die den Bau finanziell unterstützen möchten.

Am 17.März kam im ERLEBNISZOO HANNOVER ein Asiatischer Elefant zur Welt. Das Jungtier von Mutter Califa ist ein Weibchen und kerngesund. Damit baut der Zoo seine Elefanten-Kinderstube aus, denn nun leben sieben Elefanten-Jungtiere dort. Es handelt sich um drei Vierjährige Tiere und 15, 12, 5 und 3 Monate alten Nachwuchs.

Das Eisbärenbaby im ZOO AM MEER hat einen Namen, es wurde Lale getauft. Eine Jury rund um Zoodirektorin Frau Dr. Heike Kück hat den Namen aus eingesandten Vorschlägen ausgewählt. Der Name Lale hat insofern Bezug zur Stadt Bremerhaven, da die Künstlerin Lale Andersen, geboren 1905 als Liese-Lotte Helena Berta Bunnenberg, aus der Stadt an der Nordseeküste stammt. Sie schaffte 1941 mit dem Lied „Lili Marleen“ einen legendären Hit.

Im TIERGARTEN WORMS gab es am 17.März Nachwuchs bei den Pferden. Die siebenjährige Pfalz Ardenner Kaltblut-Stute Freya brachte ihr erstes Fohlen zur Welt. Mutter und Tochter sind wohlauf. Freya war im April vergangenen Jahres extra nach Beckingen ins Saarland gereist um sich dort von dem prämierten Hengst Curie schwängern zu lassen.

Eine neue Wisentkuh ist in das WISNETGEHEGE SPRINGE eingezogen. Die Dame heißt Zena und wurde vor ziemlich genau einem Jahr im WILDPARK TAMBACH geboren. Nach der amtlich vorgeschriebenen Quarantänezeit durfte Zena nun zur der ansässigen Weibchen-Jungtierherde ziehen. Dort wird sie die nächsten zwei Jahre verbringen, ehe sie hoffentlich für Nachwuchs sorgen wird.

Nun gibt es keine Leoparden mehr im ZOO HOYERSWERDA. Nach Informationen der Lausitzer Rundschau musste man die verbliebene schwarze Leopardin im Alter am 18.März einschläfern. Die 21-jährige Raubkatze war schon seit längerem an einem Nierenleiden erkrankt. Ihr Gefährte verstarb bereits 2013. Es ist zwar geplant zeitnah wieder Leoparden aufzunehmen, doch zunächst wird das Gehege das neue Zuhause der Servale, deren Anlage wiederum umgebaut wird.

EUROPA:

Ein Großer Ameisenbär ist der jüngste Bewohner im COTSWOLD WILDLIFE PARK in England. Das Jungtier von Mutter Zeta und Vater Zorro ist der erste Nachwuchs für das Pärchen und den Park. Die vierjährige Zeta kam aus dem ZOO DUISBURG und der fünfjährige Zorro zog aus dem COLCHESTER ZOO in nach Cotswold.

Im niederländischen ATRIS-ZOO AMSTERDAM ist ein Gavial-Weibchen verstorben. Das asiatische Krokodil wurde bei dem aggressiven Paarungsakt der Tiere durch Bisse des Männchens so schwer verletzt, dass es letztlich erstickte. Das Gavial-Weibchen war im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Amsterdam gekommen und sollte dort für Nachwuchs sorgen.

ASIEN:

Dem ZOO ZHENGZHOU in der chinesischen Provinz Henan wurde von den Regierungsbehörden mit sofortiger Wirkung verboten Große Pandabären zu halten. Nachdem ein siebenjähriges Weibchen an einer, durch einen Parasitenbefall verursachten, Krankheit verstorben war, hat man nun auch das ansässige Männchen in das Forschungszentrum für Pandas in Chengdu verlegt. Nachdem viele Besucher ein dreckiges Pandagehege und einen beißenden Gestank gemeldet hatten, hat der Zoo nun ein Jahr Zeit die Haltungsbedingungen zu verbessern, ansonsten bekommt man nie wieder Große Pandas.

USA:

Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des kalifornischen ZOO LOS ANGELES kann man ein Faultier zeigen. Das Zweifinger-Faultier ist ein zwei Jahre altes Männchen und zog aus dem ZOO TULSA in Oklahoma in den sunshine state.

Seltene Dünengazellen sind die neuesten Bewohner des NAPLES ZOO in Florida. Die Neuankömmlinge teilen sich ein Gehege mit den Großen Kudus und den Impala-Antilopen. Dünengazellen leben in der Sahara und gelten als stark gefährdet. In freier Wildbahn soll es nur noch etwa 250 Tiere geben.

Das WAIKIKI AQUARIUM auf Hawaii feierte am 19.März seinen 110.Geburtstag. Es ist das zweitälteste Aquarium der Vereinigten Staaten.