NEWS aus dem Zoo Dresden, dem Zoo Rostock, dem Tierpark Rauenberg, dem Biotop Wildpark Anholter Schweiz uvm.

Spiegeleiquallen – Foto: Zoo Basel

DEUTSCHLAND:

Im ZOO DRESDEN hat Wollaffen-Männchen Ricardo eine neue Partnerin bekommen. Das Weibchen Ricarda kam aus dem niederländischen Zoo APENHEUL. Die Suche nach einem geeigneten Weibchen dauerte fast ein Jahr, denn Wollaffen sind äußerst seltene Pfleglinge in europäischen Zoos, lediglich acht Einrichtungen auf unserem Kontinent halten die Art.

Nach Informationen von rostock-heute.de zogen im ZOO ROSTOCK Spiegeleiquallen in den neu installierten Quallenkreisel zu bereits ansässigen Gepunkteten Wurzelquallen ein. Die Spiegeleiqualle ist eine im Mittelmeer heimische Wurzelquallenart und ist ein sehr anspruchsvoller Pflegling. In ihrem Aquarium muss eine stetige Strömung herrschen, da sich die beiden Arten ansonsten in die Quere kommen würden.

Ein neues Pärchen Prachtrosellas sind im TIERPARK RAUENBERG eingezogen. Bisher hatte nur ein einzelnes Prachtrosella-Männchen im Tierpark gelebt und sich die „Australien-Voliere“ mit einer Gruppe Singsittichen geteilt. Doch nun kann er sich in seinem Zuhause auch wieder mit Artgenossen beschäftigen, die übriges aus dem VOGELPARK LIEDOLSHEIM stammen und sind ein Jahr alt sind.

Im BIOTOP WILDPARK ANHOLTER SCHWEIZ fand ein „fliegender Wechsel“ im Tierbestand statt. Zunächst verließ eine Wildkatze den Park und zog in den TIERPARK OLDERDISSEN. Doch um die Lücke im Bestand wieder zu schließen, wurde eine Wölfin aus Bielefeld geholt, die zunächst noch separat gehalten wird, ehe man sie mit dem ansässige Rüden zusammenführt.

EUROPA:

Als erster europäischer Zoo zeigt der TIERGARTEN SCHÖNBRUNN in Wien (Österreich) südamerikanische Schnappschildkröten. 2012 gelang in Wien die Welterstzucht bei dieser Art und ab 2014 ist sie zum ersten Mal in einem Schauterrarium zu sehen. Die südamerikanische Schnappschildkröte ist zwischen Costa Rica und Kolumbien verbreitet und noch weitest gehend unerforscht.

Der TERRA NATURA ZOO in Alicante (Spanien) möchte ein neues Zuchtpärchen bei den Chinesischen Muntjaks bilden. Zu diesem Zweck kam das dreijährige Männchen Bali aus dem ZOO MADRID an die Costa Blanca. Er soll dort mit den beiden Weibchen Vicky und Maya, Mutter und Tochter, vergesellschaftet werden. Man hofft dass zwischen einem der Mädchen und dem neuen Mann der Funke überspringt und sich bald Nachwuchs einstellt.

AFRIKA:

Im LIMBE WILDLIFE CENTRE in Kamerun wird nun bereits das dritte Gehege für die Mandrills errichtet. Nachdem man im letzten Jahr zwei weitere Männchen aufgenommen hatte war der Neubau nötig geworden um die mittlerweile 16 Affen artgerecht unterzubringen und dabei Rangkämpfe zu vermeiden.

AUSTRALIEN:

Eine traurige Nachricht erreicht uns aus dem TARONGA ZOO in New South Wales. Dort musste der Seeleopard Casey eingeschläfert werden. Das Meeresraubtier kam 2007 in den Zoo, nachdem er an einem Strand in der Nähe von Sidney gestrandet war. Seeleoparden leben rund um den Südpol und ähneln Seelöwen. Nur dass die Tiere mit etwa vier Metern Länge und bis zu 400 Kilo deutlich schwerer werden.

USA:

Zwergflusspferddame Kleopatra aus dem FRANKLIN PARK ZOO in Boston (Massachusetts) bekommt einen neuen Partner mit südamerikanischen Temperament. Um für eine Blutauffrischung im Zwergflusspferdbestand Nordamerikas zu sorgen, wurde ein Tier aus dem PARQUE ZOOLOGICO BUIN in Chile nach Neuengland geholt. Der zweijährige Inocencio ist auch deshalb besonders wertvoll, weil er ein Männchen ist. Der nordamerikanische Bestand bei den Zwergflusspferden beträgt gerade einmal 61 Tiere und die meisten davon sind weiblich. Nun bleibt zu hoffen, dass der „Latino“ gut bei Kleopatra ankommt und für, dann hoffentlich männlichen, Nachwuchs sorgt.