NEWS aus dem Zoo Duisburg, dem Tiergarten Nürnberg, dem Tiergarten Delitzsch, dem Zoo der Minis Aus uvm.

Aufgenommen in Tierpark Hellabrunn 2013 - Foto:M.Schmid/zoogast.de

Fischkatze in Tierpark Hellabrunn 2013 – Foto:M.Schmid/zoogast.de

DEUTSCHLAND:

Einen wahren Besucheransturm erlebte der ZOO DUISBURG am vergangenen Wochenende. Fast 18.000 Besucher kamen an Samstag und Sonntag um u.a. den Nachwuchs bei den Brillenbären und die Riesenotterfamilie zu sehen. Auch das umstrittene Definarium zeigte mal wieder, dass der Zoo nicht zu Unrecht daran festhält, denn anscheinend lieben die Zuschauer die Duisburger Meeressäuger: Alle Vorführungen waren sehr gut besucht.

Der TIERGARTEN NÜRNBERG hat neue Bewohner für sein verwaistes Brillenbärengehege gefunden. Bald sollen Fischkatzen dort einziehen. Im Januar war der letzte in Nürnberg lebende Brillenbär, das Weibchen La Bamba im Alter von 33 Jahren verstorben. Danach hatte man sich in der Frankenmetropole dazu entschlossen keine neuen Brillenbären mehr anzuschaffen.
Mehr Infos zur Fischkatze: TIERLEXIKON

Die Zooschule des TIERGARTEN DELITZSCH hat zwei neue Aquarien erhalten. Darin leben
tropische Zierfische aus Südamerika und Südostasien, wie z.B. Endlers Guppys, Zwergpanzerwelse, Neonsalmler und ein Palembang-Kugelfisch. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Spende der Delitzscher Filiale der Zoo & Co Nicolaus GmbH, welche die gesamte Ausstattung inklusive Technik und Inneneinrichtung gratis zur Verfügung stellte.

Emuhahn Curly im ZOO DER MINIS AUE läßt sich auch ohne Partnerin nicht vom Brüten abhalten. Der 19-jährige, australische Laufvogel baut sich, obwohl er mittlerweile alleine lebt, immer noch jedes Jahr ein Nest und setzt sich stur darauf. Der Zoo versucht ihm zwar meist ein befruchtetes Ei zu organisieren, doch in diesem Jahr bekam man keines.

Ganz kurzfristig haben die beiden Giraffenjungtiere Jaluna und Jamiro den JADERPARK verlassen. Am letzten Freitag ging der kurzfristig angesetzte Umzug über die Bühne. Die beiden Giraffen haben nun im italienischen SAFARIPARK RAVENNA ihr neues Zuhause gefunden. Beide haben die Reise gut überstanden und sich auf Anhieb gut in die Herde integriert.

Der TIERPARK HIRSCHFELD hat seine neuste Themenanlage „Rüsselsheim“ fertig gestellt. Die Gemeinschaftsanlage ist schon lange in Planung und konnte nun endlich fertiggestellt werden. Bereits vor dem offiziellen Eröffnungstermin am 15.März sind die Bewohner schon eingezogen. Drei Nasenbären und zwei Wasserschweine werden sich das Gehege teilen.

EUROPA:

Die beiden Gänsgeier, die in den letzten beiden Jahren im niederländischen BURGER´S ZOO geschlüpft sind, wurden nun nach Bulgarien gebracht, wo sie im Herbst diesen Jahres ausgewildert werden sollen. Zuvor werden sie in einem speziellen Auswilderungsgehege an die Wildnis gewöhnt, zudem müssen sie lernen selbst Nahrung zu finden. Doch wenn alles glatt läuft wird man die beiden bald über dem Balkan kreisen sehen.

Das PAPILIORMA KERZERS in der Schweiz konnte in der letzten Woche den 5.000.000-sten Besucher in seiner bald 26-jährigen Geschichte begrüßen. Das Papiliorama ist ein Spezailzoo in dem in drei Tropenhallen spezielle Einblicke in das Tierleben, insbesondere das der Schmetterlinge, gegeben werden. Im Januar hatte man dort Nachwuchs bei den Kleinen Ameisenbären, den Tamanduas.

Im tschechischen ZOO BRNO gab es Nachwuchs bei den Trampeltieren. Das Jungtier von Mutter Fatima und Vater Romeo ist ein Mädchen. Leider weigert sich die Mutter ihre Tochter trinken zu lassen, deshalb wird sie nun mit der Flasche ernährt. Da Trampeltiere aber gerade in den ersten Lebenstagen auf die Nährstoffe in der Muttermilch angewiesen sind, bleibt abzuwarten ob das Jungtier überlebt.

ASIEN:

Der RAMAT GAN ZOO in Israel trauert um das Giraffenjungtier Darwin. Der kleine Bulle war seit seiner Geburt vor sieben Monaten schwächlich und wurde von Mutter Danielle nicht angenommen. Trotzdem kämpften die Tierpfleger um das Jungtier. Er wurde mit der Flasche ernährt und rund um die Uhr beobachtet. Am Morgen des 10.März konnte Darwin dann nicht mehr aufstehen. Der herbei gerufene Tierarzt konnte Darwin auch nicht helfen, also entschied man sich schweren Herzens den kleinen Bullen einzuschläfern.

Da sich bei den Nebelpardern im CHIANG MAI ZOO in Thailand kein Nachwuchs einstellen wollte, entschied man sich die beiden ansässigen Weibchen künstlich zu befruchten. Nun hofft man, dass der Eingriff zu den erwünschten Jungtieren führen wird. Der südostasiatische Nebelparder gilt als gefährdet und die asiatische Zoopopulation ist sehr gering. Man möchte aber unter keinen Umständen Tiere aus der Wildnis fangen und entschied sich deshalb für die künstliche Befruchtung.