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Kibara mit Jungtier  - Foto: Zoo Leipzig

Kibara mit Jungtier – Foto: Zoo Leipzig

DEUTSCHLAND:

Der kleine Gorilla im ZOO LEIPZIG ist ein Männchen. Der Sohn von Mutter Kibara und Vater Abeeku wurde dann auch gleich getauft, er trägt nun den Namen Jengo. Jengo bedeutet auf Suaheli „stark“. Der Name wurde von den Tierpflegern aus dem Pongoland und die Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts aus Einsendungen von Namensvorschlägen ausgesucht.

Nachwuchs bei den Afrikanischen Löfflern gab es im ZOO DRESDEN. Wegen der frühlingshaften Temperaturen begannen die Löffler dieses Jahr bereits sehr früh mit dem Eierlegen. Um den künftigen Nachwuchs nicht zu gefährden, wurden die Eier eingesammelt und im Brutkasten untergebracht. Am 5.Februar schlüpfte nun das erste Jungtier.

Im ZOO AM MEER in Bremerhaven wird nun nach einem Namen für den Eisbärennachwuchs gesucht. Jeder darf seinen eigenen Namensvorschlag an die Medienpartner des Zoos vor Ort senden. Bedingung ist nur, dass der Name einen Bezug zu Bremerhaven hat, den die Vorschlagenden auch benennen müssen. Zunächst werden noch Namen jeden Geschlechts angenommen, solange bis man weiß ob sich bei dem Baby um einen Bären oder eine Bärin handelt.

Drillinge bei den Thüringer Waldziegen gab es im TIERGARTEN WORMS. Mutter Rosi schenkte am 25.Februar zwei Weibchen und einem Bock das Leben. In üblicher Tradition bekamen die Jungen Namen, die mit dem Anfangsbuchstaben des Namens der Mutter beginnen: Ronja, Romy und Rocco. Für Vater Henry war es nur beginn der Nachwuchssaison, sechs weitere Geißen sind von ihm schwanger.

Gefiederte Neuzugänge kann der SCHWARZWALDZOO präsentieren. Frisch zum Saisonstart am 1.März zogen zwei Steinkäuze und mehrere einheimische Singvögel in die neu renovierte Volieren am Vogellehrpfad eingezogen.

Ein harter Schlag traf den TIERPARK PERLEBERG in der letzten Woche, Diebe brachen ein und stahlen alle elektrischen Geräte, die nicht niet- und nagelfest waren. Motorsensen, Rasenmäher und sogar das Multicar mit Straßenzulassung wurden entwendet. Doch nach dem Schock kam die Welle der Solidarität: Eine ganze Menge von Geld- und Sachspenden kamen bald danach im Tierpark an, so dass zumindest der Betrieb aufrecht erhalten werden konnte. Aber es gibt auch tierische Neuigkeiten, im April werden Erdmännchen in Perleberg einziehen und bei Ziegen und Kamerunschafen gab es bereits Nachwuchs.

AUSTRALIEN:

Weit gereiste Neuzugänge sind im MONARTO ZOO in South Australia angekommen. Die zweieinhalbjährigen Geparden-Brüder Mikumi und Saadani siedelten aus den Niederlanden nach Down Under über. Zunächst mussten die Raubkatzen eine Quarantänezeit im ADELAIDE ZOO in South Australia verbringen, ehe sie in ihr neues Zuhause durften. Die beiden Geparden sind zur Blutauffrischung des australischen Zuchtbestand sehr wichtig, da sie mit keinem Tier auf diesem Kontinent verwandt sind.

NEUSEELAND:

Eine schwer verletzte Brückenechse musste im WELLINGTON ZOO notoperiert werden. Das Reptil war während der Paarungszeit aus seinem Freigehege ausgebrochen und von einem Hund angefallen worden. Doch das Tier hatte Glück im Unglück und konnte durch das Abwerfen seines Schwanzes zumindest größeren Schaden verhindern. Brückenechsen leben nur auf Neuseeland und werden als lebende Fossilien bezeichnet.

SÜDAMERIKA:

Der weiße Tiger Rihano im ZOO BUENOS AIRES in Argentinien hat zwei neue Bräute bekommen. Die beiden Bengalischen Tigerweibchen Indra und Maya sind im Zoo eingezogen um mit dem weißen Kater bald für Nachwuchs zu sorgen. Ob die Jungen dann weiß oder normal gefärbt sind, ist nicht vorhersagbar. Man hätte auch die Möglichkeit gehabt eine weiße Tigerin zu bekommen, bei der die Wahrscheinlichkeit auf weißen Nachwuchs größer gewesen wäre, doch im Interesse der Arterhaltung entschied man sich für die normal gefärbten Weibchen, da die beiden nicht näher mit Rihano verwandt sind.

USA:

Zum ersten Mal gab es Nachwuchs bei den Nördlichen Spitzhörnchen im POTTER PARK ZOO in Michigan. Im Januar wurden drei Jungtiere im Nistkasten der südostasiatischen Nagerart geboren. Nördliche Spitzhörnchen sind nahe Verwandte des Tupajas und werden nur sehr selten in Zoos gehalten. In Nordamerika leben lediglich 47 Tiere dieser Art.

Am 7.Februar schlüpften mehrere Senegalarmante im TULSA ZOO in Oklahoma. Diese seltene westafrikanische Prachtfinkenart wird nur in zwei Zoos in Nordamerika gehalten. Man hält die Art seit 2013 in Tulsa und kann schon große Erfolge verzeichnen, von den 19 Senegalarmanten schlüpften zwölf im Zoo. Um Aggressionen unter den Vögeln zu vermeiden werden nur 15 Tiere gemeinsam in der Voliere gehalten, der Rest lebt hinter den Kulissen.

Chewbacca heißt der neueste Nördliche Seebär im SEATTLE AQUARIUM in Bundesstaat Washington. Er siedelte aus einem Aquarium in Galveston (Texas/USA) in den Pazifischen Nordwesten um. Die nächsten 30 Tage wird der zwölfjährige Bulle alleine in einem Quarantänebecken verbringen. Nördliche Seebären leben an den Pazifikküsten zwischen Nordostasien und Nordamerika. In Freiheit gilt die Art als gefährdet und in den Zoos und Aquarien Nordamerikas werden isngesamt nur elf Tiere gehalten.