NEWS aus dem Zoo Magdeburg, dem Tierpark Hellabrunn, von den Wildpferden Tennenlohe uvm.

Die Yakdamen in Hellabrunn haben wieder einen Bullen – Foto: M.Schmid/zoogast.de

DEUTSCHLAND:

Am 12.Februar wurde im ZOO MAGDEBURG eine Rothschild-Giraffe geboren. Es ist das vierte Jungtier für die zehnjährige Mutter Fleur, die sich mal wieder als fürsorgliche Mutter erweist. Mindestens bis zum Wochenende werden Mutter und Kind noch in der Mutterbox bleiben, dann bekommen auch die Besucher den kleinen Sonnenschein zu sehen.

Der TIERPARK HELLABRUNN hat einen neuen Yakbullen bekommen. Regelmäßigen Besuchern wird der Neue bestommt bald auffallen, denn er hat ein weißes Fell. Die ansässigen vier Yakkühe sind dagegen alle schwarz. Der neue Bulle bei den Münchener Yaks trägt den Namen Norbu.

Zum ersten Mal in der Geschichte der WILDPFERDE TENNENLOHE musste einer der Hengste wegen einer Nierenkolik behandelt werden. Bei dem Projekt des Landschaftspflegeverband Mittelfranken werden Przewalski-Urwildpferde zur Landschaftspflege eingesetzt. Die zuständige Pflegerin hatte eine größere Menge Brot im Gehege der Wildpferde entdeckt, was wahrscheinlich der Auslöser für Kolik des Tieres war. Wahrscheinlich wollte ein Besucher den Tieren etwas „Gutes“ tun, da die Tiere aber sehr sensibel auf Veränderungen in der Nahrung reagieren und täglich auf ihren Gesundheitszustand untersucht werden, ist das Füttern auf dem Gelände strikt verboten.

Der entlaufene Luchs ist wieder in den WILDPARK GRANAT zurück gebracht worden. Am 25.Januar war das Tier aus seinem Gehege entlaufen. Wie die Halterner Zeitung berichtet hatte der Betreiber des Wildparks die Hoffnung schon fast aufgegeben, den neun Monate alten Luchs lebend wieder zu sehen. Doch dann ging man dem Tipp eines Spaziergängers nach, der meinte das Tier im Wald gesehen zu haben. Mit einer Kastenfalle konnte man den Luchs dann dort wieder einfangen. Der Kleine ist vollkommen gesund und scheint auch keinen Hunger gelitten zu haben.

Im TIERPARK BERNBURG ist das Häuschen des Parkwächters angezündet worden. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet brannte das Holzhaus vollkommen nieder und kann nicht wieder aufgebaut werden. Der Tierpark ist nun gezwungen die etwa 2.500 Euro in die Hand zu nehmen und einen neuen Unterstand für den Parkwächter zu kaufen, da dieser ja auch bei Wind und Wetter draußen stehen muss. Unterdessen ermittelt die Polizei, da man von Brandstiftung ausgehen muss. Es gab nämlich keinen Strom in dem Holzhaus.

EUROPA:

Das Jahr 2014 hat dem ZOO PRAG in Tschechien bereits jetzt eine stattliche Anzahl von Jungtieren beschert. Die Sensation sind aber die Drillinge bei den Amurleoparden, von denen einer sogar schwarz ist. Doch auch eine kleine Giraffe kam am 2.Februar zur Welt. Bedeutend für den Artenschutz ist die Geburt bei den Bongo-Antilopen und man hofft immer noch, dass es vielleicht doch noch bei den Eisbären zu Nachwuchs kommt.

Der ARTIS ZOO AMSTERDAM musste leider den Tod des Jaguars Inaja bekannt geben. Die 20-jährige, schwarze Raubkatze wurde am 13.Februar eingeschläfert. Inaja litt zuletzt an Nierenversagen und die Tierärzte konnten nichts mehr für sie tun. Die betagte Jaguardame konnte nun nicht mehr die neue Jaguaranlage beziehen, mit der der Zoo im Dezember 2013 begonnen hatte. Bereits 2009 war Inajas Schwester verstorben.

Seltene Rotschulter-Rüsselhündchen sind im ZOO ROTTERDAM geboren worden. In Europa leben nur sechs dieser Verwandten der Rüsselspringer. Die allesamt von Tieren abstammen, die ursprünglich aus dem DENVER ZOO in Colorado (USA) stammen. In Rotterdam hofft man nun ein Europäisches Zuchtprogramm mit den Rotschulter-Rüsselhündchen aufbauen zu können.

Im schweizerischen PAPILIORAMA KERZERS wurde ein Tamandua geboren. Am 7.Januar kam das Kleine zur Welt und klammert sich seitdem an den Rücken seiner Mutter. Der Tamandua ist auch als Kleiner Ameisenbär bekannt und lebt im Gegensatz zu seinem großen Verwandten auf Bäumen.

USA:

Das MONTEREY BAY AQUARIUM in Kalifornien kann eine Weltpremiere vermelden. Zum ersten Mal überhaupt zeigt eine Zoologische Einrichtung Südamerikanische Nesselquallen. Das Aquarium hat die Tiere als Embryos von einem argentinischen Forschungslabor erhalten, mittlerweile sind die Quallen acht Zentimeter groß.

Mit großer Trauer meldete der MARYLAND ZOO in Baltimore (Maryland) den Tod von Gepard Rafiki. Der 14-jährige Kater wurde eingeschläfert, nachdem er unheilbar an den Nieren erkrankt war und zudem unter starker Arthritis litt. Diese beiden Krankheiten sind typisch für in die Jahre gekommen Großkatzen.