Opel-Zoo: Erneut ein Wurf bei den Löffelhunden

Junge Löffelhunde - Foto: Archiv Opel-Zoo

Junge Löffelhunde – Foto: Archiv Opel-Zoo

Große, löffelartige Ohren sind die äußeren Kennzeichen der Löffelhunde, die so einzigartig unter den Hundeartigen sind, dass ihnen eine eigene Gattung zugesprochen wurde.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, vor allem Termiten und Heuschrecken, die sie mit ihren großen Ohren im Gras und sogar und der Erde lokalisieren; eine weitere Anpassung an ihre Ernährung sind die kleineren und im Vergleich zu anderen Hunden zahlreicheren Zähne. Sie leben in kleinen Gruppen von bis zu sechs Tieren zusammen, gehen zu zweit oder im Rudel auf Nahrungssuche und ziehen die Jungtiere gemeinsam auf.

Auch im Opel-Zoo betreut das Rudel – bestehend aus den Elterntieren und zwei Geschwistern – die drei Jungtiere, die bereits am 1. Mai zur Welt kamen. Meist ist das Männchen der Wächter am Bau, das die Jungtiere inzwischen aber häufig verlassen, um auf der Außenanlage herumzutollen und sich im gemeinsamen Spiel zu erproben. Da die Welpen schnell wachsen und im Alter von nur vier Monaten kaum noch von den Alttieren zu unterscheiden sind, sollte man mit dem Besuch bei den jungen Löffelhunden nicht lange warten.

Aber auch weiterer Nachwuchs lockt zu einem Zoobesuch: Die am 4. Juni geborene Giraffe „Kabale“ ist inzwischen bereits mit der ganzen Herde auf der Anlage Afrika Savanne zu sehen, ebenso wie das am 19. Mai 2015 geborene junge Gnu. Bei den Trampeltieren gibt es ein Jungtier zu entdecken, zwei junge Guanakos sind zu sehen und auch bei den verschiedenen Hirscharten findet man schnell die zahlreichen Jungtiere. In der großen Freiflugvoliere und den Eulenvolieren sind Jungvögel geschlüpft und es ist stets interessant zu beobachten, wie sie von ihren Eltern gefüttert und versorgt werden.

Quelle: PM Opel Zoo