Opel-Zoo: Jungtier bei den Roten Riesenkängurus nun zu sehen

Foto: Archiv Opel Zoo

Foto: Archiv Opel Zoo

Die Roten Riesenkängurus fühlen sich im Opel-Zoo ganz offensichtlich wohl: Sie werden seit 2013 im Kronberger Freigehege gehalten, hatten bereits in 2014 und im letzten Jahr Nachwuchs und auch jetzt ist ein weiteres Jungtier zu sehen.

Das Rote Riesenkänguru ist die größte Känguruart und das größte Beuteltier überhaupt. Es bewohnt fast den gesamten australischen Kontinent mit Ausnahme der Küsten und des Südwestens. Der Lebensraum ist trocken oder halbtrocken und kann aus Steppe oder Buschgelände bestehen. Völlig baumlose Gegenden vermeidet das Rote Riesenkänguru – dort gibt es keine Deckung und keinen Schutz vor der sengenden Sonne. Mittags ruht es; die Aktivitätsphasen sind somit in den Morgen- und Abendstunden.

Rote Riesenkängurus können etwa 9 m weit und 3 m hoch springen. Das Springen kostet weniger Energie als man im ersten Augenblick vermutet. Kängurus haben ein elastisches Band in ihren Hinterbeinen. Beim Aufkommen nach dem Sprung wird das Band gespannt und gibt die damit gespeicherte Energie beim nächsten Sprung wieder ab.

Die rote Färbung haben nur die Männchen und das vor allem zur Paarungszeit. Es ist keine echte Fellfarbe; das Männchen sondert aus Hautdrüsen ein rotes Sekret ab und verteilt es mit den Pfoten im Fell.

Faszinierend bei den Kängurus ist das Aufwachsen des Nachwuchses: Nach einer Tragzeit von lediglich 33 Tagen werden sie noch ausgesprochen unterentwickelt geboren. Selbst der Nachwuchs der Riesenkängurus ist dann gerade mal 2 cm groß und wiegt unter 2 g. Er wandert von der Geburtsöffnung in den Beutel der Mutter, saugt sich dort an einer Zitze fest und wächst weiter heran. Nach etwa acht Monaten schaut das junge Känguru immer öfter aus dem Beutel heraus und verlässt ihn auch immer häufiger.

Und das ist jetzt bei dem Nachwuchs der Roten Riesenkängurus der Fall, so dass die Zoobesucher das neue Jungtier dann auch regelmäßig sehen können.

Quelle: PM Opel-Zoo