Opel Zoo: Mit 720.000 Besuchern in 2015 weiter auf hohem Niveau

Elefantenkuh Wankie im Außengehege - Foto: Archiv Opel-Zoo 2013

Elefantenkuh Wankie im Außengehege – Foto: Archiv Opel-Zoo 2013

Nach dem Rekordjahr 2014, in dem die neue Elefantenanlage erstmals im Gesamtjahr für die rund 750.000 Besucher zu sehen war, verzeichnete das Kronberger Freigehege im vergangenen Jahr einen Besucherrückgang in Höhe von 3,8 % auf 720.000 Besucher. Dass dieses Ergebnis aber trotz der ungünstigen Wettersituation im ersten Halbjahr 2015 als zweitbestes in der Geschichte des Opel-Zoo eingehen konnte und gar über den budgetierten Zahlen liegt, stellt Stiftungsvorstand Gregor von Opel erfreut bei der Jahrespressekonferenz fest.

Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels berichtet, dass mit der neuen Anlage für die Zwergmangusten eine neue Besucherattraktion entstanden ist, in der bereits im Juli 2015 fünf Jungtiere zur Welt kamen. Auch die neue Weißstorchanlage neben dem Elefantenhaus wird gut angenommen – sowohl von den Vögeln als auch den Besuchern. Wichtige Änderungen im Tierbestand waren im letzten Jahr bei folgenden Tierarten zu verzeichnen: Flusspferd Max wurde im April nach Hannover gebracht und damit die Flusspferdhaltung in Kronberg zunächst unterbrochen, bis die finanziellen Mittel einen Neubau der Anlage auf Grundlage des Bebauungsplans ermöglichen. Statt der Elche werden im so genannten Waldrevier nunmehr seit Oktober 2015 Europäische Waldrentiere gehalten – eine Wildform der allenthalben beliebten Rentiere.

Für das Jahr 2016 wurden bereits vielfältige Vorbereitungen getroffen, um das 60jährige Bestehen des Opel-Zoo gebührend zu würdigen, so z.B. mit der Modernisierung des Logos und des visuellen Auftritts, der sich nicht nur in Flyern, Plakaten und Bannern, sondern auch in dem Jubiläums-Emblem und den attraktiven Merchandising-Produkten im ZooShop widerspiegelt.

Ein ganz besonderes Highlight im Jubiläumsjahr stellen die zwischen Ostern und Oktober täglich (!) um 14 Uhr stattfindenden Jubiläums-Aktionen dar, mit denen der Zoo sich, seine Tiere und seine Mitarbeiter auf besondere Weise näher bringt. Dabei stellen die Tierpfleger und Zoopädagogen in einem so genannten Keeper Talk, in Sonderführungen und beim Öffentlichen Training bestimmte Tiere aus einem der insgesamt fünf Arbeitsreviere vor und ermöglichen damit den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. In einem Faltplan, der an den Kassen erhältlich ist, ist aufgeführt, in welcher Woche welches Revier sich vorstellt.

Quelle: PM Opel Zoo