Opel-Zoo: Nachwuchs beim Löffelhund nun zu sehen

Junge Löffelhunde - Foto: Archiv Opel-Zoo

Junge Löffelhunde – Foto: Archiv Opel-Zoo

Die Löffelhunde im Opel-Zoo haben erneut Nachwuchs: Bereits am 16. Mai 2016 wurden 2 Welpen geboren, die die ersten Wochen im Schutz des sicheren Baus herangewachsen sind. Mittlerweile sind sie so alt, dass sie immer öfter auf der Außenanlage zu beobachten sind.

Die Zoobesucher sehen sie dann zumeist zusammen mit ihren Eltern sowie mehreren älteren Geschwistern aus verschiedenen Würfen in der Nähe des Baus. Die Gruppe bleibt in der Regel dicht zusammen, einzelne erwachsene Löffelhunde jedoch bringen den Jungen regelmäßig Futter. In der freien Wildbahn ernähren sich Löffelhunde überwiegend von Termiten. Zu Zeiten der Jungtieraufzucht jagen sie vermehrt auch größere Beute wie Eidechsen, da sie diese leichter zu den Jungtieren transportieren können.

Ihren Namen verdanken sie ihren ausgesprochen großen Ohren, die eine Anpassung an ihre Hauptbeute – die Termiten – sind. Mit Hilfe der großen Ohrmuscheln können sie Termiten selbst unter der Erde hören und wissen so, wo sich das Buddeln nach ihnen lohnt. Eine weitere Anpassung an ihre Nahrung sind die zahlreichen kleinen und spitzen Zähne, die eher an das Gebiss eines Insektenfressers, als an das eines Hundes erinnern. Damit lassen sich die nur wenige Millimeter großen Beutetiere besser zerkauen. Diese Besonderheit hat dazu geführt, dass Löffelhunden eine eigene Gattung innerhalb der Systematik zugesprochen wurde.

Den Jungtieren wird die biologische Zuordnung ganz sicher egal sein; sie sind zufrieden, wenn sie genügend Nahrung finden und im Schutz der Familie im Gehege herumtollen können- stets eine gute Gelegenheit zur Beobachtung.

Quelle: PM Opel-Zoo