Opel-Zoo: Staatssekretär Mark Weinmeister zu Besuch

v.l.n.r.: Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoo; Brigitte Kölsch, Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.“; Mark Weinmeister, hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten - Foto: Opel-Zoo

v.l.n.r.: Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoo; Brigitte Kölsch, Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.“; Mark Weinmeister, hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten – Foto: Opel-Zoo

Mark Weinmeister, hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten informierte sich in der vergangenen Woche im Opel-Zoo in Kronberg über die aktuelle Arbeit Zoologischer Gärten.

Diese nehmen inzwischen in der Natur- und Umweltbildung eine zentrale Rolle ein; während der direkten Begegnung mit den jeweiligen Tieren werden die Zoobesucher für Themen wie Artenschutz und Erhaltung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) informiert. Mit einem Einzugsgebiet, das weit über die Grenzen des Bundeslandes hinausgeht, erreicht allein der Opel-Zoo so jährlich rund 700.000 Besucher, die hier die direkte Begegnung mit den Tieren und Erholung suchen.

Zu den Attraktionen in Kronberg gehören die einzigen Elefanten Hessens, doch darüber hinaus wird hier eine Vielzahl weiterer gefährdeter Arten gepflegt, mit denen sich der Opel-Zoo auch an internationalen Zuchtprogrammen des Europäischen Zooverbands EAZA beteiligt. Im Gespräch mit dem Staatssekretär erläuterte Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels: „Hierbei sind wir im ständigen Austausch mit Zoos und anderen Partnern im In- und Ausland. Arten wie beispielsweise der europäische Nerz oder der Waldrapp konnten bereits erfolgreich im Freiland wieder ausgewildert werden, womit die Zoos aktiv zur Erhaltung dieser Arten beitragen.“

Auf diese Arbeit haben auch EU-Richtlinien wie die Verordnung zur Einfuhr und Verbreitung gebietsfremder Arten Einfluss. Diese soll helfen, die Verdrängung heimischer Arten im Freiland durch sogenannte „invasive Arten“ zu verhindern.

„Bei der Umsetzung derartiger Verordnungen gilt es eine Vielzahl von Interessen zu berücksichtigen und sicher zu stellen, dass das übergeordnete Ziel, die heimische Biodiversität zu bewahren, erreicht werden kann. Ich freue mich, dass uns auch die deutschen Zoos hier als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen.“, so Staatssekretär Weinmeister zum Abschluss seines Besuchs.

Quelle: PM Opel-Zoo