Opel-Zoo: Weißstörche und Zwergmangusten in neuen Anlagen

Zwergmangusten - Foto: Opel Zoo

Zwergmangusten – Foto: Archiv Opel Zoo

Mit Beginn der neuen Saison präsentiert der Opel-Zoo in Kronberg zwei neue Anlagen für altbekannte Tiere: Zwergmangusten und Weißstörche, wegen des Neubaus der Elefantenanlage bisher hinter den Kulissen gehalten, sind nun wieder für die Besucher zu sehen.

Auf die possierlichen Zwergmangusten – die kleinsten Vertreter der 30 Mangustenarten – trifft man gleich nach dem Haupteingang auf dem Weg zur Elefantenanlage. Sie haben dort eine um ein Vielfaches größere Anlage erhalten als die alte seinerzeit neben dem alten Elefantenhaus. Neben einem „Termitenhügel“ werden die Tiere es sich auf der dort eingebauten Wärmeplatte bequem machen und dann gut zu sehen sein. Große, bis zum Boden reichende Glasscheiben erleichtern den Blick auf die quirligen, tagaktiven Tiere, die ähnlich wie die Erdmännchen die „Macht der Gemeinschaft“ in ihrem Sozialverhalten demonstrieren. Die Gruppe bietet dem Einzelnen mehr Schutz vor der Vielzahl an Feinden (Säugetiere, Greifvögel und Schlangen) in ihrem natürlichen Lebensraum, den Savannen im Südlichen Afrika.

Die zweite neue Anlage im Kronberger Freigehege befindet sich neben dem Elefantenhaus und der Papageienvoliere, bevor es in das so genannte Waldrevier mit den europäischen Tierarten geht: Dort ist nun der Weißstorch zu sehen, der als Zugvogel zwischen den Kontinenten Europa und Afrika biogeografisch dorthin gut passt. Viel Mythen und Legenden ranken sich um den auch als Klapperstorch bekannten Vogel und auch aus diesem Grund ist der Standort der neuen Anlage in der Nähe Spielplatz und Streichelzoo sicher gut gewählt. Dort werden Vögel gezeigt, die zum Teil aus Artenschutzzentren stammen, wo sie als verunfallte Vögel wieder aufgepäppelt wurden. Sie können allerdings nicht mehr ausgewildert werden, da sie aufgrund ihrer Behinderungen flugunfähig sind, sondern haben eine neue Heimat im Kronberger Freigehege gefunden. Und hier wird eine Besonderheit der Anlage deutlich: Da die Vögel nicht fliegen können, sind die Nisthilfen in Bodennähe angebracht.

„Wir sind den Paten für ihre Unterstützung dankbar, die wir auch in der Zeit erhalten haben, als die Tiere hinter den Kulissen gehalten wurden“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er ergänzt, dass für die Weißstörche nun noch Patenschaften frei sind, die sicher bald Interessenten bei Hebammen, Frauenärzten oder Familien mit Neugeborenen finden.

Quelle: PM Opel Zoo