Opel Zoo: Zahlreiche Lämmer und Zicklein auf der Ziegenwiese geboren

Foto: Opel-Zoo Kronberg

Archivbild Zwergziegen – Foto: Opel-Zoo Kronberg

Ein Zoobesuch im Januar hat stets seinen besonderen Reiz: Gleich nach dem Haupteingang erblickt man eine quicklebendige Kinderstube: Bei den Schafen und Ziegen hat sich bereits Nachwuchs in großer Anzahl eingestellt.

Weltweit gibt es rund 200 Hausziegenrassen. Sie haben auch heute noch große wirtschaftliche Bedeutung und zwar vor allem in Gegenden, in denen andere Haustiere wegen kultureller oder religiöser Einschränkungen nicht als Nahrungsmittel genutzt werden können.

Die einzelnen Rassen sind an das jeweilige Gebiet, in dem sie gezüchtet worden sind, gut angepasst. Die Westafrikanische Zwergziege, die im Kronberger Freigehege gehalten wird, ist eine kleine stämmige Rasse mit kurzen Beinen und stammt aus Regenwaldgebieten und Feuchtsteppen. Einer der Vorzüge oder eine der Anpassungen an diese feuchtwarme Gebiete ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. So sind die Tiere weitgehend resistent gegen von der Tsetse-Fliege übertragene Trypanosomen, die bei Tieren die gefürchtete Nagana-Seuche und beim Mensch die Schlafkrankheit verursachen.

In Europa werden Afrikanische Zwergziegen seit Jahrzehnten allerdings weniger als Nutztier, sondern eher als Hobby gehalten. Sie sind klein, interessant gefärbt und besitzen ein freundliches Wesen. Und so können die Besucher die im Opel-Zoo im Streichelzoo gehaltene schwarze Farbvariante hautnah und direkt erleben. Aber auch die bunt gefärbte Form auf der Ziegenwiese begeistert Groß und Klein, insbesondere wenn die Jungtiere übermütig durch das Gehege tollen, über Stock und Stein klettern und ihre Kräfte in waghalsigen Kämpfen erproben.

Quelle: PM Opel-Zoo