Österreich: Tierwelt Herberstein Pandabären ziehen ein

Foto: Rebecca Stessl / Tierwelt Herberstein

Nach intensiver und jahrelanger Bemühung durch die Zooleitung bekommt die oststeirische Tierwelt Herberstein zwei kleine Pandabären. Die Tiere gelten in freier Wildbahn als gefährdet, in Herberstein wird das putzige Bären-Pärchen hoffentlich für Nachwuchs sorgen und vermutlich sehr schnell die Herzen der Gäste erobern.

Die Wartezeit für die Kleinen Panda-Bären ist sehr lange und kann bis zu 7 Jahre betragen. In Herberstein ist es dem Zoologischen Leiter und Tierarzt Reinhard Pichler gelungen, den Zuchtkoordinator von den perfekten und artgerechten Lebensbedingungen in Herberstein zu überzeugen.

„Die Zuteilung der Tiere erfolgt durch den Koordinator, der über jedes Tier genau Buch führt. Unsere Bärin kommt aus einem polnischen, der Bär aus einem französischen Zoo. Bei der Partnerwahl wird nichts dem Zufall überlassen, sie erfolgt nach strengen Kriterien.“ Bestätigt Reinhard Pichler.

Der Kleine oder Rote Panda wird vielfach auch als Katzenbär bezeichnet. Der niedliche, etwa fuchsgroße Katzenbär – in der Gestalt waschbärenartig, jedoch schlanker – ist eines der hübschesten Säugetiere überhaupt und zählt zu den beliebtesten Zootieren (lt. Gästeumfrage Tiergarten Schönbrunn 2012).
Ein Panda-Pärchen lebt nun auch in der oststeirischen Tierwelt Herberstein.

Tierwelt-Chefin Doris Wolkner-Steinberger freut sich einerseits über die neue Attraktion, andererseits auch darüber, dass das neue Gehege aus eigenen Mitteln finanziert und gebaut werden konnte. „Ich danke unserem engagierten Team, das in kürzester Zeit ein neues Heim für unsere Bären gebaut hat. Immerhin lagen zwischen der Zuteilung und dem Eintreffen der Tiere nur 6 Wochen.“

Nun hofft das Team in Herberstein, dass die Panda-Bären Gefallen aneinander finden. Dann könnte sich im nächsten Sommer bereits Nachwuchs einstellen! Und das wäre dann die nächste Sensation!

Quelle: PM Tierwelt Herberstein