Panda Fu Bao im Tiergarten Schönbrunn (Wien) wird zwei Jahre alt

Fu Bao mit seiner Mutter Yang Yang -Foto: Tigerarten Schönbrunn/Jutta Kirchner

Fu Bao mit seiner Mutter Yang Yang – Foto: Tigerarten Schönbrunn/Jutta Kirchner

Am Freitag wird im Tiergarten Schönbrunn wieder Geburtstag gefeiert: Pandanachwuchs Fu Bao wird zwei Jahre alt. Bei der Geburt kaum 100 Gramm schwer und zehn Zentimeter groß, hat er sich zu einem rund 54 Kilogramm schweren „Teenager“ entwickelt. „Fu Bao war von Anfang an das frechste von allen drei Jungtieren. Er ist mutig und selbstsicher“, erzählt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. An seinem Geburtstag gibt es für Fu Bao um 10.00 Uhr eine Überraschung: „Seine Pfleger haben sich wieder etwas Nettes einfallen lassen. Gefüllt wird das Geschenk mit Karotten und Süßkartoffeln sein.“

Für die Besucher gibt es am Freitag und Samstag ein buntes Programm rund um die beliebten Pandabären: Die Tierpfleger informieren über ihre Schützlinge, Holzpandas zeigen, wie winzig ein Panda bei der Geburt ist, und auf einer riesigen Malwand können Kinder das Bild eines Pandas mit Finger- und Handabdrücken bunt gestalten. Auch beim Schätzspiel mit Stoffpandas und beim Basteln von Pandamasken lernen Kinder vieles über die Großen Pandas. Sie erfahren auch, wie bedroht die Tiere in ihrer Heimat China sind und wie viele Schutzgebiete bereits errichtet wurden. Beim Stand des WWF gibt es die Möglichkeit, Erinnerungsfotos mit Menschen in Pandakostümen zu machen.

Fu Baos Geburt am 14. August 2013 war die Fortsetzung der erfolgreichen Pandazucht in Schönbrunn. Er und seine Brüder Fu Long und Fu Hu sind die einzigen Pandas, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Die ersten Monate verbrachte Fu Bao mit seiner Mutter Yang Yang in der Wurfbox. Im Dezember 2013 erkundete er zum ersten Mal die Innenanlage. Sein Name „Fu Bao“, den er entsprechend chinesischer Tradition 100 Tage nach seiner Geburt erhielt, bedeutet „glücklicher Leopard“. Im Herbst wird Fu Bao wie seine beiden älteren Brüder nach China übersiedeln.

Quelle: PM Tiergarten Schönbrunn