Saisonstart im Vogelpark und Tierpark Irgenöd

Graurücken-Trompetervögel - Foto: Vogelpark Irgenöd

Graurücken-Trompetervögel – Foto: Vogelpark Irgenöd

Am 29.März hat im Vogelpark Irgenöd die Saison 2014 begonnen. Der niederbayerische Vogel- und Tierpark hat nun wieder täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.
Obwohl der Park mit seinen vielen Vogelarten schon bisher ein lohnendes Ausflugsziel war, hat man sich nun ein neues seltenes Federvieh zugelegt. Aus dem österreichischen Raritätenzoo Ebbs zogen zwei männliche und einen weiblicher Graurücken-Trompetervogel im Vogelpark ein. Die südamerikanischen Trompetervögel sind mit den Kranichen verwandt und werden in ihrer Heimat gerne als Haustiere gehalten.Bei uns sind die eleganten Vögel aber eher unbekannt und werden auch nur in wenigen Zoos gezeigt.

Neue Tiere müssen aber nicht immer aus anderen Zoos geholt werden, in Irgenöd kamen auch einige Jungtiere zur Welt. Ein kleines Lama erkundet sein Zuhause, drei Bennett-Kängurus strecken die Köpfe aus den Beuteln ihrer Mütter und zwei der schönen Grünflügelaras sind geschlüpft. Aber das ist noch lange nicht alles, der Emuhahn brütet ebenso auf Eiern, wie die Lockentauben und die Graugänse.

Während die Besucher in der Winterpause dem Vogelpark keinen Besuch abstatten konnten, hat sich ein anderer Gast Zugang verschafft. Tragischer Weise hatte ein Fuchs den Park in der Nähe Passaus als sein neues Jagdrevier auserkoren und mehrere Gänse und Störche gerissen. Ein Problem mit dem zuletzt mehrere Zoos zu kämpfen hatten.

Nachdem 2013 Kängurubaby Emil, der mit der Flasche Aufgezogen wurde, das schlechtere Wetter ausgeglichen hatte und für ein Besucherplus sorgte, freuten sich die Betreiber des Vogelpark Irgenöd in diesem Jahr über einen perfekten Saisonstart, der Hoffnung auf ein gutes Jahr 2014 macht. Auch wenn man die Eintrittspreise für Erwachsene um einen Euro auf immer noch günstige sechs Euro steigern musste. Zudem wurde der Preis für die Kombikarte für den Vogelpark Irgenöd und den nah gelegenen Wildpark Ortenburg von acht auf zehn Euro erhöht.

M.Schmid/zoogast.de