Seltene Schildkröten im Zoo Neuwied

Foto: Zoo Neuwied

Sie kommen ursprünglich aus Südostasien und werden dort als heilige Tiere verehrt. Dennoch werden sie auf der Roten Liste der IUCN als „Gefährdet“ eingestuft. Nun leben zwei Exemplare dieser Schildkrötenart im Zoo Neuwied. Die Rede ist von Dickkopfschildkröten.

Das Pärchen „Baya“ und „Cahaya“ ist aus dem Zoo Neunkirchen im Saarland in den größten Zoo von Rheinland-Pfalz gezogen. Diese Schildkröten sind in keinem anderen deutschen Zoo zu sehen.

Die Dickkopfschildkröten haben einen dicken Hals, der sich wie ein Kragen um den Kopf legt, wenn sie sich in ihren Panzer zurückziehen. In Südostasien bewohnen sie vorwiegend Flüsse, Seen und Sumpfgebiete. Als Nahrung dienen ihnen dort Insekten, Würmer oder kleine Fische. Ihre hochgezogenen Mundwinkel haben ihnen den englischen Beinamen „Smiling terrapin“, auf Deutsch „lächelnde Wasserschildkröte“, gegeben.

Hier im Exotarium des Zoo Neuwied teilen sie sich das Gehege mit den seltenen Balistaren und Straußwachteln. Die Straußwachteln sind ebenfalls eine neue Tierart im Zoo Neuwied. Auch sie sind eigentlich in Südostasien beheimatet. Die beiden Geschlechter können sehr gut unterschieden werden. Während die Henne ein grünliches Gefieder besitzt, sind die Federn des Hahns glänzend schwarz gefärbt und seinen Hinterkopf ziert ein roter Schopf.

Wer sich also im Winter im Exotarium aufwärmen möchte, erlebt dabei nun auch ein kleines Stück Südostasien.

Quelle: PM Zoo Neuwied