Spatenstich für die neue Löwenanlage im Zoo Heidelberg

Am 30. Januar 2018 haben Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann, kaufmännischer Geschäftsführer Frank-Dieter Heck, 1. Vorsitzender der Tiergartenfreunde Dr. Jan Gradel, Stadträtin Kristina Essig, Stadtrat Karlheinz Rehm sowie Projektleiterin Christina Schehle von faktorgruen und Detlef Böttinger von Böttinger Garten- und Landschaftsbau den Spatenstich für die Vergrößerung der Löwen-Außenanlage vorgenommen.

Noch in diesem Jahr sollen die beiden Berberlöwen Binta und Chalid auf ihre neue Anlage einziehen, die sechsmal so groß sein wird wie bisher. Durch die Vergrößerung der Fläche wird dann auch eine Zucht der seltenen Berberlöwen möglich sein, denn die Anlage wurde für ein ganzes Rudel der majestätischen Raubkatzen konzipiert. Dementsprechend wird sie mit ausreichend Rückzugsorten, Trennbereichen, Beschäftigungsmöglichkeiten und notwendigen Zugängen sowie Sicherheitsbereichen für die Tierpfleger ausgestattet. Der Zoo hofft, dass das Löwenpaar in Heidelberg bald Nachwuchs bekommen wird und die Elterntiere gemeinsam mit den Jungen die Anlage mit all ihren Facetten nutzen.

Im Zuge der Baumaßnahmen erhalten ebenfalls die Stachelschweine und Erdmännchen ein neues Gehege. Für die beiden Tierarten, die sich in Zukunft ein Gehege teilen werden, wird die ehemalige Bärengrube modernisiert und umgebaut. Optisch wird sich die Anlage in die umgestaltete Landschaft rund um das Löwengehege nahtlos einfügen.

Besondere Einblicke für die Besucher
Bei den Planungen wurde auch an die Besucher gedacht: Beobachtungspavillon, Safarizelt für Besuchergruppen und das Safari-Fahrzeug, das teils im Gehege, teils außerhalb platziert sein wird, sorgen für spannende Einblicke in das Leben der Löwen. Von der Aussichtsplattform, die über eine Hängebrücke zu erreichen ist, erhalten Zoobesucher einen Panoramablick über die neue Anlage und können die Tiere aus einer ganz anderen, ungewohnten Perspektive beobachten.

Finanzierung durch Spenden und Sponsoren
Nicht nur Gestaltungsplanung und Baumaßnahmen, auch die Finanzierung des Bauprojekts galt es zu gewährleisten. So nutzte der Zoo die Zeit zwischen Planungsbeginn und Spatenstich und sammelte fleißig Finanzmittel, um möglichst alle geplanten Elemente des Projekts umsetzen zu können: Die Läufer, die sich an den jährlich im April stattfindenden Zooläufen für den Ausbau der Anlage engagierten, haben hierzu einen wichtigen Teil beigetragen. Letztendlich konnte die Finanzierung durch Eigenmittel des Zoos, ergänzt um die finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spendern sowie Zuschüssen der Stadt Heidelberg, gesichert werden. Einer Umsetzung mit einer abwechslungsreich gestalteten Kletterlandschaft und ausreichend Ruhe- und Rückzugszonen für die Löwen steht somit nichts mehr im Wege.

Quelle: PM Zoo Heidelberg

Schreibe einen Kommentar