Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo Osnabrück

Foto: Zoo Osnabrück

Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo
Starke Partnerschaft für weitere Zooentwicklung

Was vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde, ist nun mit Unterschrift besiegelt: Die Stadt Osnabrück ist mit vorerst fünf Prozent an der Zoo Osnabrück gGmbH beteiligt.

„Die Stadt übernimmt damit viel Verantwortung für den Zoo, was unter anderem an dem Veto-Recht im Aufsichtsrat deutlich wird. Ohne die Stadt können also in Zukunft keine wichtigen Entscheidungen über weitere Großprojekte des Zoos getroffen werden. Diese Verantwortung, verbunden mit den Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten übernimmt die Stadt gern, weil wir zusammen ein großes Interesse daran haben, den Zoo weiterzuentwickeln – gehört doch der Zoo zu den größten Magneten, der Besucher aus ganz Deutschland, sogar aus Holland anlockt. Ich hoffe, dass wir mit unserem Know-how diesem Magneten noch mehr Kraft geben können“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Gründe der Partnerschaft. Am heutigen Freitag unterschrieben die verschiedenen Parteien die notariellen Verträge. Vorangegangen war im März 2012 die Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH, da sich der Zoo zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt hatte und die bis dato herrschende Vereinsform nicht mehr zeitgemäß war. Gesellschafter dieser gGmbH ist die Zoogesellschaft Osnabrück e.V. Nun tritt die Stadt Osnabrück mit vorerst fünf, später mit bis zu 25 Prozent bei und entsendet als Mitglieder im Aufsichtsrat Oberbürgermeister und Kämmerer.

Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich über die Partnerschaft: „Die Stadt war uns in der Vergangenheit immer ein verlässlicher Partner. Zu wissen, dass sie nun auch am Zoo beteiligt ist, stärkt die Allianz und sichert den Zoo ab. Gemeinsam können wir die Masterplanung mit der Tierwelt ‚Nordamerika’ realisieren und den Zoo mithilfe von spannenden Erlebniswelten, aber auch optimaler Tierhaltung langfristig noch attraktiver gestalten.“ Der Zoo Osnabrück hatte in den letzten Jahren insgesamt circa 30 Millionen Euro in große, naturnahe Tiergehege investiert und Erlebniswelten wie den „Unterirdischen Zoo“ (2009), „Takamanda“ (2010) und „Kajanaland“ (2011) eröffnet. Zurzeit entsteht im Zentrum des Zoos „Angkor Wat“, eine asiatische Tierwelt mit Schweinsaffen, Sumatra-Tigern, Binturongs und Menschenaffen. Dank der neuen Angebote wuchs die jährliche Besucherzahl auf circa eine Million.

Auch Zoopräsident Reinhard Sliwka begrüßt die feste und langfristige Verbindung von Stadt und Zoo: „Zoos spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie können nicht nur touristische Leuchttürme sein, sondern übernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Bildung, Artenschutz und Forschung. So führen wir auch besondere Projekte wie „Deutsch lernen im Zoo“ durch, das Kinder mithilfe der Tiere für die deutsche Sprache begeistert. Ich freue mich, dass die Stadt den Zoo in dieser vielfältigen Rolle unterstützt.“

Quelle: PM Zoo Osnabrück