Störche verlassen Affenberg Salem

Foto: Affenberg Salem

Foto: Affenberg Salem

Die Thermik ist gut und die Storcheneltern am Affenberg Salem und in den umliegenden Horsten nun erholt von der anstrengenden Jungenaufzucht – ihr Nachwuchs ist bereits auf der Vogelzugroute unterwegs. Immer öfter sieht man nun, wie sich die Altstörche sammeln und gemeinsam ihre Kreise ziehen. Dazwischen stärken sie sich gerne auf der reich gedeck-ten Futterwiese im Park – das unterstützt ihre Fett- und Energiereserven, die die Störche auf dem kräftezehrenden Zug benötigen. Die Besucher erfahren dabei von den versierten Stor-chenbetreuern, dass der Start der Altstörche für den großen Zug nach Süden jederzeit erfol-gen kann. „Die momentane Hochdruckwetterlage ist ideal für den Zug, doch das endgültige Signal zum Aufbruch kennen wir nicht“, so Parkleiter und Biologe Dr. Roland Hilgartner.

„Natürlich schauen wir wie auch unsere Parkbesucher jetzt häufig zum Himmel, denn es ist ein sehr beeindruckender Anblick, wenn sich alle – wie auf ein stummes Kommando – in die Luft erheben, um gemeinsam zur langen Vogelzugroute ins südliche Winterquartier zu star-ten.“ Geschickt nutzen die großen Segler die Thermik auf ihrer Strecke über die Schweiz, das südliche Frankreich und Spanien, um Kräfte zu sparen. Ein Teil bleibt in Südspanien, die anderen ziehen über Gibraltar weiter auf den afrikanischen Kontinent. Bei den Fütterungen erfahren die Besucher auch mehr über die Gefahren, denen die Störche auf Ihrem Flug und an ihren Winterrastplätzen ausgesetzt sind. „Wir freuen uns über jeden der schönen Früh-lingsboten, der den großen Vogelzug heil bewältigt und im zeitigen Frühjahr wieder an den Affenberg zurückkehrt“, betont Dr. Hilgartner. Zum Thema passt zudem eine Ausstellung mit faszinierenden Storchenfotos von Stefan Hilser, die noch bis zum Saisonende zu sehen ist.

Quelle: PM Affenberg Salem