Süßer Äffchen-Nachwuchs im Haus des Meeres

Foto: Haus des Meeres / Günther Hulla

Wer kennt sie nicht, die Springtamarine – die schwarze Rasselbande, die das Tropenhaus im Haus des Meeres seit einigen Jahren unsicher macht. Vor kurzem hat sich nun Nachwuchs eingestellt und ein erstes Jungtier wurde geboren.

Während bei Krallenaffen Zwillingsgeburten üblich sind, belässt es der Springtamarin in der Regel bei einem, der den erheblichen Vorteil genießt, die Muttermilch mit niemandem teilen zu müssen. Das Ergebnis: Der kleine Jungspund wächst im Eilzugstempo. Gerade mal drei Wochen alt ist das kleine schwarze Fellknäuel bereits mehr als doppelt so groß wie vergleichbare Kleinaffenarten seines Alters.

Immer öfter versuchen seine Eltern daher das immer schwerer werdende wuselnde Etwas auf einem Ast zwischen zu parken – auch Affeneltern brauchen etwas Erholung vom Erziehungsstress –, was der Kleine jedoch überhaupt nicht mag und sofort mit herzzerreißendem Geschrei goutiert. Das wiederum ist etwas, dem auch eine Affenmutter nicht lange zuhören kann. Also wird der kleine Schreihals wieder eingesammelt und gesäugt, und dann wartet man, bis er aufhört rum zu krabbeln und endlich einschläft.

Das ist dann auch der Moment, wo man ihn als Besucher am einfachsten entdecken kann, halb ausgestreckt irgendwo selig schlummernd, mit einer Zehe gerade noch am Fell der Mutter hängend. Die restliche Zeit krallt er sich im tiefschwarzen Fell seiner Mama fest, die mit ihm am Rücken durchs Geäst krabbelt, und da ist es für jeden schwierig ihn zu entdecken. Bis er einen dann unerwartet anblickt und Herzen schmelzen lässt, denn wer kann einem solchen Blick widerstehen.

Quelle: PM Haus des Meeres

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