Sumpfwallabys aus Belgien und Holland im Zoo Duisburg angekommen

Auf der letztes Jahr umgestalteten Bergkänguru-Anlage des Zoo Duisburg haben die vier Östlichen Bergkängurus Gesellschaft bekommen. Zu Ihnen sind zwei junge männliche Sumpfwallabys aus dem Dierenpark Planckendael in Belgien und dem Zoo Rotterdam gezogen. Bewusst baut der Zoo Duisburg eine Junggesellengruppe dieser Art auf, um die überzähligen Männchen aus Zuchtgruppen anderer Zoos aufzunehmen und somit dem Europäischen Zuchtbuch für die Art zu helfen. Bei den Bergkängurus sind hingegen beide Geschlechter vertreten.

Die beiden jungen Sumpfwallabys haben sich ohne Probleme eingelebt und es gab weder untereinander noch mit den größeren „WG-Genossen“ Schwierigkeiten. Im Herbst sollen noch zwei weitere Männchen folgen. In anderen Zoos war die Haltung von Junggesellengruppen dieser Art zuvor schon erfolgreich erprobt worden. Auch wenn die Zahl der Haltungen in den letzten Jahren deutlich angewachsen ist, ist das Sumpfwallaby im Gegensatz zum in der gegenüberliegenden Anlage gehaltenen Bennett-Känguru nach wie vor eine selten in Zoos gezeigte Art. Nur vier weitere deutsche Tiergärten haben aktuell Sumpfwallabys im Bestand.

Das Sumpfwallaby stellt den Gegenentwurf zum wohl bekanntesten Känguru, dem Roten Riesenkänguru, dar. Während Letzteres durch das trockene australische Outback streift, bewohnt das Sumpfwallaby den feuchteren Osten und Südosten Australiens. Obwohl das Land dort am dichtesten besiedelt ist, ist das Sumpfwallaby davon kaum betroffen, da es auch mit menschlich veränderten Lebensräumen wie Weiden, Ackerland und Plantagen zurechtkommt. Es ist sogar eine Ausbreitung und ein Anwachsen der Population zu verzeichnen.

Quelle: PM Zoo Duisburg

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