Tapir-Baby im Zoo Schwerin

Foto: Zoo Schwerin

Foto: Zoo Schwerin

Am 20.09. hat im Zoo Schwerin ein männlicher Flachlandtapir (Tapirus terrestris) das Licht der Welt erblickt. Bereits am Vormittag haben die Tierpfleger bei der täglichen Zitzenkontrolle des Tapirweibchen „Carina“ festgestellt, dass die Milch eingeschossen ist. Dies ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Geburt kurz bevorsteht. Damit „Carina“ dafür die notwendige Ruhe hat, wurde sie in den Innenstall gesperrt. Immer wieder schauten die Tierpfleger nach, ob das Kleine bereits da ist. Um 15:00 Uhr bekam dann die zuständige Biologin den Anruf „Das Jungtier ist da!“
Sobald das Wetter wieder schöner wird, wird der noch namenslose Nachwuchs mit seiner Mutter schon einmal das Vorgehege der Südamerikaanlage erkunden dürfen.

Flachlandtapire kommen aus Südamerika. Der Bestand ist in der Natur v. a. aufgrund des Lebensraumverlustes gefährdet. In Zoos ist es die am häufigsten gezeigte Tapirart. Mit ihrem kleinen Rüssel (Bildung der Oberlippe und Nase) sehen sie aus wie eine Kreuzung aus Elefant und Schwein. In Wirklichkeit sind Tapire jedoch mit Nashörnern und Pferden verwandt. Ihren Rüssel setzen sie als Greiforgan ein um z. B. ihre Lieblingsnahrung Blätter von Ästen abzurupfen und zum Maul zu führen. Daneben fressen sie Wasserpflanzen und Früchte.

Quelle: PM Zoo Schwerin